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Die Interaktion: Brücke zwischen Determiniertheit und Freiheit

. Standpunkt von Gruppe: Kommunikationswerkzeug "Schnittmenge"
Überarbeitet von Schnittmenge am 15. November 2010 - 17:19
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Selbst wenn unsere Gehirne und damit Personen determiniert wären, entsteht trotzdem in der Interaktion zwischen Menschen Freiheit.

 

Begründung:

In einer Interaktion könnte man meinen, dass Person A die Person B direkt beeinflussen (manipulieren) kann und umgekehrt. Das heißt, eine Person wäre direkt mit der anderen Person gekoppelt. Doch das ist nicht der Fall, denn Person A benutzt ein Modell von der Person B, wie er sich (Person A) verhalten muss, um die gewünschte Reaktion in der Person B zu erzeugen. Manchmal klappt das, manchmal nicht, denn Person B hat ein eigenes Modell von Person A, das der Person B ermöglicht die Absichten von Person A mehr oder weniger gut abzuschätzen. Die Freiheit passt zwischen dem Unterschied zwischen der Determiniertheit der Person A und dem reduziertem Modell von der Person A, das von Person B verwendet wird bzw. umgekehrt.  weiterlesen »


Mehrere Diskussionsebenen

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Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 19. Oktober 2010 - 9:33



„Distributed Reality“ und gezielte Wirklichkeitsschaffung

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Verfasst von Schnittmenge am 4. April 2010 - 4:48.
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Was ist „Distributed Reality“?

Auf dem Politcamp präsentierte Michael Seemann „Distributed Reality“. Es baut auf der Theorie auf, dass jeder seine eigene Wirklichkeit konstruiert, es gibt keine Wahrheit an sich. (Diesen Gedanken nähert sich auch der Diskurs-Consenser vom Projekt Wahrheit an.) Dank dem Internet können wir unsere Realität filtern und so entscheiden, wer und welche Art von Information wir unsere Aufmerksamkeit geben.

Neu ist der Gedanke, dass wir jedem Einigungsprozess aus dem Weg gehen können, indem wir einfach Autor unserer eigenen „Geschichte“ werden können.

Ein Beispiel: Anstatt sich bei der Erstellung einer Wikipedia-Seite in Diskussionen zu verwickeln, kopiert man sich einfach die ganze Wikipedia und schreibt Sie so, wie man es für richtig hält. Das kann ab sofort jeder machen: http://scytale.name/blog/2009/11/jedem-seine-wikipedia

Es wird ganz viele verschiedene Versionen von Omnipedias geben und jeder kann entscheiden, in welche er lesen möchte. Eine mehr links angehauchte Omnipedia, oder wer sein rechtsradikales Weltbild bestätigt will, liest einfach die Omnipedia von Autoren mit rechtsradikaler Wirklichkeit. Wie kann man auf so eine Idee kommen, fragen Sie sich jetzt.

Wenn jeder in seiner eigenen Wirklichkeit lebt, können wir uns die Zeit und Energie auf die Einigung einer Wahrheit sparen. Besser ist die Vielfalt zuzulassen, da die unsichtbare Hand der „Distributed Reality“ für das Wohl aller Sorgen wird. Stimmt das?

 

Sorgt die unsichtbare Hand von „Distributed Reality“ für das Wohl aller?

Ja, es gibt keinen, der das komplexe System Menschheit überblicken kann, so brauchen wir ein sich selbstregulierendes dezentrales System, das das lokale Expertenwissen nutzt. Niemand weiß besser, was menschenwürdig ist, als jeder für sich selbst.

Nein, die Probleme die aus der unsichtbare Hand des Marktes entstanden sind, wie Umweltzerstörung und die sich vergrößernde Schere zwischen Reichen und Armen, wird „Distributed Reality“ nicht entschärfen.

 

Gezielte Wirklichkeitsschaffung

Durch Umweltzertifikate (z. B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Emissionsrechtehandel) versucht man die Umweltzerstörung in den Markt zu internalisieren und wir sollten auch daran arbeiten, wie wir die Menschenwürde der Verlierer in den Markt internalisieren können, dieser Herausforderung wird sich das Projekt Schnittmenge.eu stellen.

Die Internalisierung der Menschenwürde bedarf es eines gemeinsamen Lernprozess, der das notwendige Wissen schaffen kann. Das gelingt uns nicht wenn wir uns in unserer eigenen Wirklichkeit verstecken und das Leiden anderer Menschen einfach ausblenden. Die Entwicklung der Internalisierung der Menschenwürde in den freien Markt bedarf es einer gezielten Wirklichkeitsschaffung.

Wir brauchen mehr als Distributed Reality! Wer die großen Probleme der Menschheit nicht ausblendet, sondern sich derer stellt, wird sich seinem Nichtwissen bewusst. Wie wir mit diesem Nichtwissen umgehen können, erkläre ich nun etwas detaillierter:  weiterlesen »



Schnittmenge.eu präsentiert sich auf eigener Internetseite

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vom Diskurs-Projekt: Themenkreis:
Verfasst von admin am 18. März 2010 - 21:35.
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Das Projekt Schnittmenge ist in das Projekt Wiki9999 übergegangen => http://wiki9999.org/  weiterlesen »



Wir brauchen mehr als kollektive Intelligenz!

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Verfasst von Schnittmenge am 3. Februar 2010 - 11:56.
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Vom Einzeller, zum Mehrzeller, zum Tier, zum Schwarm bringt die Evolution immer größer werdenden Komplexitäten hervor. Dieser Erfolg war nur durch die natürliche Selektion möglich. Diese Selektierung funktioniert auch zwischen intelligenten Kollektiven. Der Evolution steht, zu noch größer werdender Komplexitäten nichts im Wege. Oder doch?  weiterlesen »

 
Tabelle: Kollektive Intelligenz, Schwarmintelligenz und menschliche Schwarmeffekte im Vergleich


Den hermeneutischen Zirkel auf den Kopf gestellt

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Verfasst von Schnittmenge am 15. Januar 2010 - 13:41.
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Ich erlaube mir mal, die Therorie des Herrn Gadamer ( http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Georg_Gadamer ) bezüglich seines hermeneutischen Zirkels auf den Kopf zu stellen.

Hermeneutischer Zirkel:

Jedes Verstehen ist vom Vorverständnis des Verstehenden geprägt. Will ich reflektierend dieses Vorverständnis aufklären, dann tue ich es wieder in einem Vorverständnis, das unaufgeklärt vorausgesetzt ist. Die absolute Position einer schlechthin vorverständnis- und vorurteilsfreien Wahrheit ist jedoch prinzipiell unerreichbar.

 

Auf den Kopf gestellt:

Nach meinem heutigen Verständnis lege ich die Ziele einer „Gemeinsamen Bewusstseinskultur“ fest und entwickle dazu das Kommunikationswerkzeug „Schnittmenge“, welches mir jenes Vorverständnis vermittelt, mit dem wir diese Ziele schneller erreichen werden. Wenn wir jedoch über dieses neue „effektivere“ Vorverständnis verfügen, können sich andere Ziele ergeben.  weiterlesen »



Unterschiedliches Wissen zu einem Thema ist etwas ganz normales

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vom Diskurs-Projekt: Themenkreis:
Verfasst von Schnittmenge am 4. Juni 2009 - 13:18.
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Ich behaupte, dass das gefühlte persönliche Wissen auf „wahren“ Überzeugungen aufbaut.

 

Überzeugungen

sind die Landkarten unserer Wirklichkeit. Sie sind die Quellen unserer Handlungen, Denken und Gefühle. Jeder Mensch hat seine eigene Landkarten von der Wirklichkeit.

 

„Wahr”

ist, was sich in der Praxis bewährt hat. Da jeder unterschiedliche Erfahrungen in seinen Leben sammelt, gibt es auch verschiedene Wahrheiten.


Unterschiedliches Wissen zu einem Thema ist etwas ganz normales. Meinungsverschiedenheiten können oft auf unterschiedlichen Landkarten und Erfahrungen der Diskussionspartner zurückgeführt werden.

Durch die gezielte Schaffung gemeinsamer Landkarten und gemeinsamer Erfahrung könnten Wissensschnittmengen gebildet werden. Doch warum sollten wir das tun?  weiterlesen »



Physiologische Funktionsweise des Körpers

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vom Diskurs-Projekt: Themenkreis:
Verfasst von Schnittmenge am 27. Januar 2009 - 7:38.
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Die physiologische Funktionsweise des Körpers bildet eine Schnittmenge zwischen allen Menschen. 



Schnittmenge von 99,99% aller Menschen

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Beschreibung der Projekt-Gruppe vom Diskurs: Themenkreis:
Verfasst von Schnittmenge am 27. Januar 2009 - 6:25.
Was haben 99,99% aller Menschen gemeinsam?

Ziel des Diskurs-Projektes ist herauszufinden, was 99,99% aller Menschen gemeinsam haben.


Projekt Schnittmenge

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Gruppen-Meinung von: Quickstart in die Psychologie
Überarbeitet von Hugo am 26. Januar 2009 - 12:38

Warum sollten Sich Wissenschaftler aus dem weitem Fach Psychologie an der Entwicklung des Kommunikationswerkzeug "Schnittmenge" beteiligen?