Hier sehen Sie den Zellen-Verband zum Themenkreis: freier wille

Keiner kann anders, als er ist. Wolf Singer

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Verfasst von Freidenker am 4. Juni 2013 - 21:48.
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Die Interaktion: Brücke zwischen Determiniertheit und Freiheit

. Standpunkt von Gruppe: Kommunikationswerkzeug "Schnittmenge"
Überarbeitet von Schnittmenge am 15. November 2010 - 17:19
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Selbst wenn unsere Gehirne und damit Personen determiniert wären, entsteht trotzdem in der Interaktion zwischen Menschen Freiheit.

 

Begründung:

In einer Interaktion könnte man meinen, dass Person A die Person B direkt beeinflussen (manipulieren) kann und umgekehrt. Das heißt, eine Person wäre direkt mit der anderen Person gekoppelt. Doch das ist nicht der Fall, denn Person A benutzt ein Modell von der Person B, wie er sich (Person A) verhalten muss, um die gewünschte Reaktion in der Person B zu erzeugen. Manchmal klappt das, manchmal nicht, denn Person B hat ein eigenes Modell von Person A, das der Person B ermöglicht die Absichten von Person A mehr oder weniger gut abzuschätzen. Die Freiheit passt zwischen dem Unterschied zwischen der Determiniertheit der Person A und dem reduziertem Modell von der Person A, das von Person B verwendet wird bzw. umgekehrt.  weiterlesen »


Einführung: Erkennen

. Standpunkt von Gruppe: Erkennen
Überarbeitet von rudi-philosoph am 21. Dezember 2009 - 22:17
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Erkennen ensteht durch die Einordnung von Empfindungen durch unsere Innenwelt  und durch das Konzept unserer Mitwelt (magenta).

Erkennen entsteht beim Zusammentreffen einer Bottom-up-Verarbeitung (Von-unten-nach-oben) auf eine Top-down-Verarbeitung (Von-oben-nach-unten).

 

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Input-Verarbeitung

Bei der Bottom-up-Verarbeitung werden Ausschnitte einer physikalischen Realität in sinnliche Empfindungen umgewandelt. Dieser Prozess ist datengeleitet.

 

Output-Handlung

Der Input wird beeinflusst durch
- den aktuellen emotionalen Zustand,
- unseren Erfahrungen, Wissen, Können, kulturellen Prägungen und Sprachen,
- regulativen Ideen, wie unser Glaube, unseren Theorien und Zielen.

Der Output läuft zu einem hohen Prozentsatz in unserem Unterbewusstsein ab und ist konzeptorientiert.  weiterlesen »

 


Willensfreiheit

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vom Diskurs-Projekt: Themenkreis:
Verfasst von SandraSchramm am 8. Januar 2009 - 20:52.
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Der gute alte Schopenhauer hatte wahrscheinlich doch Recht: "DER MENSCH KANN ZWAR TUN, WAS ER WILL, ER KANN ABER NICHT WOLLEN, WAS ER WILL."


FREIEN WILLEN?

Aktueller Consens vom Diskurs-Projekt: Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 10. Oktober 2011 - 9:55

Neurowissenschaft

Die Gehirnforschung untersucht das Gehirn mit der Vorannahme eines deterministischen Weltbilds. Diese Vorannahme ist notwendig, denn nur so können neue Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns gewonnen werden. Der aktuelle Forschungsstand kann keinen „Freien Willen“ beweisen.

Geisteswissenschaft

Geist und Willensfreiheit sind historisch gewachsene Begriffe. Auf die Vorannahme, dass der Mensch einen „Freien Willen“ hat, baut z. B. unser Rechtssystem auf. Unsere Erfahrung deuten auf die Existenz eines freien Willens hin, so wie wir jeden Tag sehen, dass die Sonne auf- und untergeht. Aus der Beobachterspektive einer Person ist es nicht möglich zu erkennen, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Aus der Beobachterspektive einer Person erscheint es den meisten, dass es einen „Freien Willen“ gibt.

Resümee

Je nach Kontext und Beobachterperspektive kann es nützlich sein einen „Freien Willen“ anzunehmen oder auch nicht. Wichtiger als die Antwort, ob es einen „Freien Willen“ gibt, ist die Offenheit gegenüber anderen Perspektiven. Es gibt Fragen, die wir durch eine gezielte fachübergreifende Zusammenarbeit besser lösen können, als durch den Streit, welche Vorannahmen, denn die richtige Ausgangsbasis wäre. Beispiel für Fragen, wo eine gezielte Zusammenarbeit wünschenswert wäre:
• Wie sollten wir mit Straftäter umgehen?
• Wie sollten wir unsere Kinder erziehen?
• An welchen „Stellschrauben“ dürfen wir drehen und von welchen sollten wir aus ethischen Gründen unsere Finger lassen.



Hat der Mensch einen freien Willen?

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Beschreibung der Projekt-Gruppe vom Diskurs: Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 10. November 2010 - 10:29
Hat der Mensch einen freien Willen?

Der technische Fortschritt, erlaubt es dem Gehirn bei der Arbeit zuzusehen und produziert Daten, die interpretiert werden müssen. Führende Gehirnforscher interpretieren diese "Daten" als Beweis, dass wir keinen "Freien Willen" haben und widersprechen damit unser Lebenserfahrung.

Leider muss man manchmal feststellen, dass bei dem Thema "Freien Willen" einfach aneinander vorbeigeredet wird. Deshalb werden Sie, Gehirnforscher, Philosophen, Psychologen, Ärzte, Interessierte, ... , gebeten sich in den Diskurs-Consenser "Freien Willen" einzubringen. Es gibt mehrere Möglichkeiten:

  • SOFORT: Schreiben Sie Kommentare auf  die roten Meinungens-Beiträge (Bedarf keiner Registrierung)
  • ALS MITGLIED: Äußern Sie ihre M Meinung (Bitte zuvor registrieren und anmelden)
  • KRÄFTE BÜNDELN: Gruppieren Sie sich mit ° Gleichgesinnten (zum Gruppenverzeichnis ») und vertreten den gemeinsamen Standpunkt aus der Sicht der Gruppe.

 

Denn nur wenn Ihre Position von anderen verstanden wird, kann diese in einem Diskurs mit berücksichtigt werden. Nur so kann ein gemeinsamer <> Concens gefunden werden, der von allen getragen werden kann.