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Eigentum

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Gruppen-Meinung von: Systemische Wirtschaftstheorie
Verfasst von Perturbation am 8. Januar 2012 - 13:06.

"Eigentum ist [...] eine durch die Setzung von Recht geschaffene Fiktion, eine abstrakte Idee, die aber weitreichende soziale Konsequenzen hat: Sie macht es möglich zu wirtschaften" (Simon 2009, 38).

"Der Unterschied, den das Konstrukt Eigentum für die Entwicklung der Gesellschaft macht, ist seine Unsicherheit absorbierende Funktion. Eigentum kann als Sicherheit verwendet erden, um Kredite zu erhalten" (Simon 2009, 36).

"Einer der wesentlichen Effekte der Erfindung des Eigentums ist, dass auch Güter, die "an sich" im Überfluss vorhanden sind, zu knappen Gütern werden, wenn/weil sie in Eigentum überführt werden. Denn ihre Knappheit wird nicht von der Quantität, in der sie existieren, bestimmt, sondern von den Zugriffsmöglichkeiten auf sie - und die sind in unterschiedlicher Weise mit Besitz und Eigentum verbunden" (Simon 2009, S. 56).



3. Eigentum und Geld

. Standpunkt von Gruppe: Systemische Wirtschaftstheorie
Themenkreis:
Überarbeitet von Perturbation am 18. Januar 2012 - 13:01
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Das rechtliche Konstrukt Eigentum erweitert die Optionen der Herrschaft über Sachen gegenüber dem reinen Besitz. Durch Eigentum wird die friedliche Bewirtschaftung von Ressourcen ermöglicht. Die Rechtmäßigkeit der Herrschaft und die Verfügungsgewalt über eine Sache hängen nicht mehr allein von der Inbesitznahme ab. Durch Eigentum kann Besitz künstlich limitiert werden, was zur Evolution wahrgenommener und kommunizierter Knappheit führt.  weiterlesen »