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Anschlussfähigkeit erhöhen

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Verfasst von Schnittmenge am 11. Mai 2011 - 18:23.
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Die Luhmannsche Systemtheorie ist einsame Spitze zur Beobachtung und Erklärung des komplexen Systems Gesellschaft. Die Systemtheorie baut auf Differenzen auf und beendet die Diskussion über die Subjekt-Objekt-Unterscheidung, in dem es sich, im übertragenden Sinne das Prädikat herauspickt. => Die Systemtheorie besteht aus sich selbst erzeugende Systeme (autopoietische Systeme).
 
Diese Systemtheorie bedarf einer langen und hartnäckigen Auseinandersetzung, die Sprache ist trocken und widerspricht unserer Erfahrungswelt, so dass dieser Wissensschatz von vielen nicht gehoben wird und ungenutzt bleibt. Meiner Meinung nach können Teilaspekte der Systemtheorie anschlussfähiger gestaltet werden, in dem einerseits eine einfachere – ja, und damit ungenauere – Sprache für entsprechende Anwendungsfälle angepasst wird und andererseits Kenntnisse aus anderen Disziplinen an die Systemtheorie angeschlossen werden.  weiterlesen »



Zielgruppe von Systemtheorie

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Gruppen-Meinung von: Systemtheorie
Themenkreis:
Verfasst von Schnittmenge am 6. Februar 2011 - 1:13.

Für Menschen, wie Du und ich:

Diese Gruppe "Systemtheorie" führt in einfacher Sprache in verschiedene Systemtheorien ein. Dabei werden wissenschaftliche Begriffe, vereinfacht dargestellt. Wer auf eine wissenschaftliche Herangehensweise Wert legt, der sollte lieber die Primärliteratur studieren.

Weitere anspruchsvollere Alternativen könnte die Systemtheorie nach Niklas Luhmann auf Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Systemtheorie_%28Luhmann%29 sein. Momentan ist dort auch eine interessante Diskussion bzgl. einer weiteren Verdichtung (Respizifikation würde Luhmann sagen) und Generalisierung (Einführung in Luhmann) im Gange: http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Systemtheorie_%28Luhmann%29. Bald werden dort auch weitere Begriffe erläutert.

 

Für Luhmann-Experten:

Es gibt auch einen (hoffentlich "noch") bescheidenen Versuch auf Consenser.org sich der Fachsprache von Niklas Luhmann zu nähern: http://de.consenser.org/node/2361




Rudi Zimmerman

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Gruppen-Meinung von: Systemtheorie
Themenkreis:
Verfasst von LutzEbeling am 14. November 2010 - 9:48.

m.E. ist die "Philosophie lebender Systeme" nicht Teil der "Systemtheorie" (ich lasse mich gerne eines besseren belehren). MMn dürfte man keinen Zellenbinder (Irritation/strukturelle Kopplung) dafür vorsehen, auch wenn ich das hiermit indirekt getan habe (man beachte die Paradoxie). Zumal müsste das als Standpunkt doch mMn erst von allen Gruppenmitglieder der Gruppe "Systemtheorie" als Gruppenmeinung legitimiert werden? Oder ich blicke mal wieder durch consenser nicht durch, d.h. der Zellenbinder ist nicht gleich die Gruppenmeinung?



Rudi Zimmerman

. Standpunkt von Gruppe: Systemtheorie
Überarbeitet von System am 22. Dezember 2010 - 10:17
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Der folgende Text entspricht nicht meiner (User System) Meinung und ist nicht mein Standpunkt. Grund: er passt nicht in den Kontext soziologische Systemtheorie. Er müsste in den Kontext Philosophie. Da gehört er hin und ist spannend und ausbaufähig bzw. diskussionwürdig.

 

 

Der Philosoph Rudi Zimmerman entwickelte die Vorstellung, dass das Verhalten des Menschen von zwei Kräften bestimmt wird, die allen lebenden Systemen gemeinsam sind und die er “Selbsterhaltung” und “Selbstentfaltung” nannte. Aus diesen beiden Kräfte entwickelte er die Philosophie lebender Systeme.

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Kommunikation

. Standpunkt von Gruppe: Systemtheorie
Überarbeitet von Schnittmenge am 13. Dezember 2010 - 13:01
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Sie - und nur Sie sind es, der bestimmt, was Sie verstehen. Sie bestimmen, was Sie wahrnehmen und welche Information Ihnen mitgeteilt wurde. Diese Prämisse überholt das weit verbreitete Sender-Empfänger-Modell komplett. Denn bei Luhmann wird keine Information übertragen...  weiterlesen »


Unterscheidung: System / Umwelt

. Standpunkt von Gruppe: Systemtheorie
Überarbeitet von Schnittmenge am 11. Oktober 2010 - 17:46
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Die Unterscheidung von System und Umwelt

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Niklas Luhmann

. Standpunkt von Gruppe: Systemtheorie
Überarbeitet von Schnittmenge am 11. Oktober 2010 - 17:45
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Um die immer komplexer werdende Gesellschaft besser beobachten und beschreiben zu können, entwickelte der Soziologe Niklas Luhmann einen neuen Theorienapparat.

So, wie das Fernglas Nikolaus Kopernikus die Beobachtung ermöglichte, dass sich die Erde um die Sonne dreht, so werden sich Ihnen - mit dem Theorienapparat von Niklas Luhmann - neue Erkenntnisse erschließen.

Des Weiteren bringt es wenig, sich über Teile der Gesellschaft zu empören, fragen Sie lieber, wie die Gesellschaft funktioniert. Als Isaac Newton ein Apfel auf den Kopf fiel, entrüstete er sich nicht darüber, sondern er überlegte, wie dies passieren konnte. Diese Frage nach dem "Wie" führte Herrn Newton zum Gravitationsgesetz. Herrn Luhmann hingegen führte sie zu einer eindrucksvollen Supertheorie, die Soziologie, Biologie, Psychologie, Wirtschaft, Recht, etc. miteinander verbinden vermag.

Holen Sie dank eines besseren Theorienapparates mehr aus Ihrer Beobachtungskapazität heraus! Lassen Sie sich in die Sichtweise der Welt Niklas Luhmanns entführen. Reduzieren Sie die immer größer werdende Weltkomplexität sinnvoll.

 

Ausgangspunkt: Beschränkte Beobachtungskapazität

Schauen Sie sich bitte folgenden Film an. Wer ist der Schuldige?:  weiterlesen »


Systemtheorie

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Ziel dieser Experten-Gruppe    Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 3. Mai 2010 - 13:21
Quickstart in die Systemtheorie

Die Systemtheorie stellt eine sprachliche Schnittmenge zwischen verschiedenen Wissenschaftskreisen her. Egal ob Soziologie, Biologie, Evolutionstheorie, Gesellschaft, Politik, Informatik, Wirtschaft, Maschinenbau, ... alle beschäftigen sich mit Systemen.

Wer durch die Brille der Systemtheorie in die Welt schaut, kann Erkenntnisse aus ganz unterschiedlichen Bereichen miteinander vergleichen, von ihnen lernen und gewinnbringend auf das eigene Fach übertragen

Ziel dieser Gruppe ist es in einfacher Sprache in die Sichtweise der Systemtheorie einzuführen und damit das fachübergreifende Bottom-Up-Lernen zu beschleunigen.

Einführung Systemtheorie =>


Einführung Systemtheorie

. Standpunkt von Gruppe: Systemtheorie
Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 5. Oktober 2010 - 7:15
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Der Beobachter

Sie legen fest, wie Sie die Welt beobachten wollen. Beobachten Sie die Welt durch die Brille der Systemtheorie, so können Sie frei ein System aus der Welt herausgreifen und die Wechselwirkung mit der Umwelt des Systems analysieren.
 
Beispiele:
  • Das System Auto nimmt unteranderem von der Umwelt Benzin auf und gibt Abgase an die Umwelt ab. 
  • Ein Computer-System nimmt unteranderem über die Tastatur Daten auf und gibt Daten über den Drucker an die Umwelt ab.
  • Das System Mensch nimmt unteranderem Nahrung auf und gibt Fäkalien ab.
 

Die Makroebene

Als Beobachter können Sie unterscheiden zwischen dem, was von der Umwelt in ein System hereinkommt und von dem, was aus dem System an die Umwelt abgegeben wird. Das Verhalten eines Systems als Ganzes gegenüber seiner Umwelt wird als die Makroebene bezeichnet. Um die Unterschiede zwischen dem Input und Output erklären zu können, schaut man sich auch die Mikroebene eines Systems an.

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