Hier sehen Sie den Zellen-Verband zum Themenkreis: piratenpartei

Sebastian Nerz erklärt das neue politische Betriebssystem

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Verfasst von Schnittmenge am 14. Februar 2012 - 19:09.
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Innere Sicherheit

Sebastian Nerz (Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland) beim Besuch im Kreis Deutschsprachiger Führungskräfte in Barcelona. Herr Albert Peters moderierte das Interview über Innere Sicherheit - Spannungsverhältnis zwischen Freiheit, Bürgerrechte und Sicherheit. VIDEO 

 

Warum die Piratenpartei für ein neues politische Betriebssystem steht

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Was bedeutet PPI?



Machtmissbrauch verhindern

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Verfasst von Schnittmenge am 4. Januar 2012 - 14:11.
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Will man ein neues politisches Betriebssystem entwickeln, muss sichergestellt werden, dass möglicher Machtmissbrauch auf ein Minimum reduziert wird. Gewaltenteilung durch Dezentralität begleitet durch Offenheit und Transparenz ist dafür ein vielversprechender Ansatz.

Es freut mich sehr, dass sich die AG-Meinungsfindungstool gegründet hat => http://wiki.piratenpartei.de/AG_Meinungsfindungstool
Es wurde demokratisch über den Namen der AG-Meinungsfindungstool bestimmt. Es wurde vereinbart Untergruppen zu definieren: Toolfindung/Toolsuche und Konsensbildungstool

An dieser Stell möchte ich die folgende Begriffe aus meiner Sichtweise erläutern. Ich möchte damit das Bewusstsein vergrößern, wer mit welcher Erwartung in diese AG gekommen ist.

 

MEINUNGSBILDUNG

Meinungsbildung ist ein Prozess, der nie abgeschossen ist.
 

MEINUNGSFINDUNG

Überspitzt formuliert, wenn ich meine Meinung gefunden habe, brauche ich nicht mehr weiterzusuchen / weiterzudenken. Es geht nur noch darum die gefundene Meinung durchzusetzen.
 

KONSENSBILDUNG

Damit ich einen Konsensvorschlag formulieren kann, muss ich zuvor die Meinungen / Standpunkte der anderen verstanden haben. Das Feedback der anderen macht mir bewusst, ob dies der Fall ist, oder ob ich noch mehr dazu lernen muss. Konsensbildung ist ein gemeinsamer Lernprozess auf der Such nach einer breiten Zustimmung. Dieser Prozess ist nie abgeschlossen, denn neue Information kann eine breite und stabile Zustimmung schnell kippen. Aktueller Fall Wulff: Vor Weihnachten waren die Bundesbürger dafür, dass er im Amt bleiben soll, nach Silvester ist die Mehrheit dagegen.

 

ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

Es kann zwischen verschiedenen gefundenen Meinungen / Standpunkte entschieden werden, oder es kann die breite aktuelle herrschende Zustimmung eines Diskurses durchgewinkt bzw. legitimiert werden.

 

Ich halte einen immer fortlaufenden Diskurs (Konsensbildung) als notwendige Voraussetzung, zur Überprüfung vergangener Entscheidungen und zur Vorbereitung von „besseren“ Entscheidungsvorlagen.  weiterlesen »

 

Wie sieht das im Kontext der Piratenpartei aus?



RAHMENBEDINGUNGEN SCHAFFEN für wirtschaftspolitische Maßnahmen: PA191

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Verfasst von Schnittmenge am 10. November 2011 - 20:13.
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Wie versprochen, werde ich hiermit die Ausgangsbasis des Programmänderungsantrags PA191* für den Bundesparteitag der Piratenpartei offenlegen und die Entwicklungsphasen skizzieren.

*„RAHMENBEDINGUNGEN SCHAFFEN für eine getrennte Behandlung von wirtschaftspolitischen Maßnahmen“
 

Das Ausgangsproblem:

Zu oft kippten und kippen sachliche Diskussionen in Rechthaberei um. Jeder fühlt sich von seiner Position überzeugt, die der andere doch verstehen müsse. Und es kann sein, dass beide aus ihrer Perspektive Recht haben! So wie folgende Rechenaufgabe je nach dem Bezugssystem wahr oder falsch sein kann. 1101+1001=10110 ist im Binärsystem „wahr“ und im Dezimalsystem ist sie „falsch“. Manchmal erscheint es auch, als ob darüber gestritten wird, ob ein Wasserglas halb voll oder halb leer ist.

Der Lösungsansatz:

Für eine zielführendere Diskussion bedarf es der Klärung im welchem KONTEXT, welche Bewertungskriterien die Teilnehmer verwenden. Noch besser wäre es, wenn sich alle Beteiligte auf die gleichen BEWERTUNGSKRITERIEN einigen könnten. Durch die Vereinbarung gemeinsamer ZIELE wird das Bewertungskriterium die Nützlichkeit von den Maßnahmen zur Realisierung von den Zielen. Mehr dazu http://de.consenser.org/node/2467

KONTEXT:
Welche wirtschaftspolitische Maßnahmen befürwortet die Piratenpartei?

BEWERTUNGSKRITERIEN:
Es werden die Maßnahmen befürwortet, die der Realisierung der wirtschaftspolitischen Ziele der Piratenpartei nützlich sind. Besteht diese Ziel-Klarheit, so können dann konkurrierende Maßnahmen, nach denselben Kriterien beurteilt werden.

WIRTSCHAFTPOLITISCHE ZIELE DER PIRATENPARTEI:
Zur Ermittlung einer möglichst großen Schnittmenge der wirtschaftspolitischen Ziele der Piratenpartei bedarf es einen DISKURS.

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Die Umsetzung:



Bessere Antworten auf Fragen zur Frauenquote innerhalb der Piratenpartei

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Themenkreis:
Verfasst von Schnittmenge am 8. Oktober 2011 - 9:02.
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Offener Brief an Sebastian Nerz:

Hallo Sebastian,

ich habe gerade das Interview im ZDF per Mediathek gesehen und finde Du machst einen super Job!

Bei dem Thema, das die Piratenpartei eine geringe Frauenquote hat solltest Du Dir den Schuh nicht anziehen lassen, sondern neue Zeichen setzen.

 

Sinngemäß würde ich folgende Argumentationslinie verwenden:  weiterlesen »

  1. Die Frauenbewegung war wichtig, für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Doch teilweise ist sie (wie ein Pendel) über das Ziel hinausgeschossen.
  2. Meiner / unser / nach Marinas Weisband Meinung beginnt richtige Gleichberechtigung erst dann, wenn nicht mehr gezählt wird.
  3. Solange zwischen Mann und Frau unterschieden wird findet eine Diskriminierung statt, bei uns zählt das Individuum mit gleichen Chancen unabhängig vom Geschlecht. Was für eine Quote am Ende herauskommt ist uns nicht so wichtig.
  4. Wer nach einer Männer- oder Frauenquote Ämter besetzt diskriminiert sexistisch. An diesem Punkt unterscheiden wir uns deutlich von den anderen Parteien vor allem von den Grünen.


Parteiinterne Meinungsbildung

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Verfasst von Schnittmenge am 14. Juni 2011 - 15:30.
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In Bezug zu dem Blogbeitrag von Marina http://www.marinaslied.de/?p=598 möchte ich kurz erläutern, warum meiner Meinung nach Consenser.org den Schritt 2 „Wiki“ sehr gut abdecken kann.

 

1. Schritt: Überall

Eine Grundidee von Consenser.org ist internetweite Feedbackschleifen aufzubauen, damit überall die Debatte stattfinden kann. Jeder kann an einem Diskurs-Projekt auf Consenser.org teilnehmen, muss aber nicht, wenn sich bereits innerhalb eines Diskurs-Projektes entsprechend vertreten sieht. Es können beliebige Kombinationen von RSS-FEEDs generiert werden, so dass eine Verfolgung einer Person, Gruppe oder Diskurses außerhalb von Consenser.org stattfinden kann, bzw. beliebig aufbereitet werden kann. Damit kann der Verlauf einer Debatte überall und dezentral verfolgt werden. Doch allgemein werden die Ergebnisse eines Diskurses im Diskurs-Consenser um so besser je mehr daran teilnehmen.
 

2. Schritt: Wiki

Der Diskurs-Consenser ist mehr als eine Wiki, denn er verdichtet in Selbstorganisation den aktuellen Debattenstand auf
  • das hellblaue Diskurs-Ziel,
  • den aktuellen Consens in der Farbe Margenta,
  • die verschiedenen blauen Standpunkte (A, B, C, ...), die jeweils aus einer der verschiedenen Gruppen-Wikis kommen und
  • einen roten Meinungsbeitrag pro Teilnehmer.

Siehe Übersicht: http://de.consenser.org/node/2339  weiterlesen »

 
=> Das heißt der Diskurs-Consenser zeigt immer die aktuelle Zusammenfassung eines Diskurses an. Jeder kann zu jeder Zeit sich in einem Diskurs einbringen. Wenn jemand mit der Verdichtung des Diskurs-Consenser nicht zufrieden ist, so hat er verschiedene Wege Einfluss zu nehmen:
  • Er kann eine Meinung pro Diskurs-Projekt äußern.
  • Er kann per Kommentar Meinungen anderer Personen unterstützen und sich mit diesen Personen zusammenschließen und eine Gruppe starten und so die gemeinsame Position in Form eines Standpunktes in den Diskurs einbringen.
  • Er kann versuchen Mitglied in einer Gruppe zu werden und den entsprechenden Standpunkt überarbeiten.
  • Er kann öffentlich, wie im privaten zwischen Gruppen vermitteln.
  • Er kann versuchen den Consens des Diskurse, so zu formulieren, dass er von allen angenommen werden könnte.
 
Das Ziel ist die Suche eines gemeinsamen Consenses, diese Suche bezeichne ich als gemeinsamen Lernweg. Denn ein Consens kann nur dann erreicht werden, wenn man den anderen wirklich verstanden hat. So entstehen neue und bessere Ideen als ein Machtkampf um Wählerstimmen.
 
 

Nun beleuchte ich die verschiedenen Kritikpunkte aus der Sicht von Consenser.org:



Strategie: Projekt ReSet bekannt machen

. Standpunkt von Gruppe: Projekt ReSET bekannt machen
vom Diskurs-Projekt: Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 6. Juni 2011 - 11:30
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Die Piratenpartei steht für eine Sozialpolitik, die nach meiner Einschätzung wesentlich mehr als 5% der deutschen Wähler unterstützen würden. Dieses Thema wird von den meisten Piraten unterstützt und ist bereits innerhalb der Partei legitimiert.

Frage: Ist diese Sozialpolitik der Piratenpartei bereits bei den potenziellen Piratenwähler angekommen? NEIN

Für den Wahlkampf sollten wir uns auf die Themen konzentrieren, bei den auf der einen Seite Einigkeit innerhalb der Partei herrscht und auf der andere Seite den größten Zuwachs an Wählerstimmen verspricht, wie das bei ReSET zu erwarten ist. Eigentlich brauchen wir nur mit der entsprechenden Pressearbeit anfangen bzw. Partnerschaften aufbauen: http://de.consenser.org/node/2456


Was bedeutet das für die Piratenpartei?

. Standpunkt von Gruppe: Demokratie
Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 7. Februar 2011 - 18:37
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Vergangenheit

Die Geschichte der Piraten ist eng mit basisdemokratischen Prinzipien verknüpft. Dies ergab sich durch die zuerst virtuelle Organisationsstruktur. Dabei stand weniger die direkte Abstimmung der Mitglieder, als das Erreichen eines Konsens unter ihnen, im Vordergrund. Die von uns praktizierte Form ist also von der direkten Demokratie deutlich zu unterscheiden. Die besondere Rolle des Wikis hierbei, spiegelt sich dabei im gelegentlich genutzen Begriff der "Wikikratie" wieder.

Gegenwart

Die Basisdemokratie ist nicht in den Statuten der Piratenpartei verankert. Ihre Aspekte sind aber Bestandteil unserer Ideologie und Struktur: durch die angestrebte Offenheit und direkte Partizipationsmöglichkeiten soll Mündigkeit und Basisnähe gestärkt werden.  weiterlesen »


Status Piratenpartei-Strategie

. Standpunkt von Gruppe: Piratenpartei
vom Diskurs-Projekt: Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 18. Mai 2011 - 9:31
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Was die Hauptziele der Piratenpartei sind ist aus dem Parteiprogramm zu entnehmen.

Weitere nützliche Links:

 

Diese Hauptziele stellen die Ausgangsbasis für die dezentral verteilten 129 Arbeitsgruppen (AGs), ..., Kreisverbände, Bezirksverbände und Landesverbände dar.

Parteiweite Strategien kann nur der Bundesvorstand oder der Bundesparteitag entscheiden.


PiratenSmart-4-5

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Verfasst von Schnittmenge am 25. Januar 2011 - 0:57.
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Wir Piraten suchen smarte Aktionen four Wählerstimmen zum Knacken der Five-Prozent-Hürde.

Je kleiner der Aufwand im Verhältnis zu den gewonnenen Wählerstimmen, desto PiratenSmarter war die Aktion.

 

Brainstroming:

Was für PiratenSmart-4-5 Aktionen fallen Dir ein? =>



PIRATENPARTEI-STRATEGIE

Aktueller Consens vom Diskurs-Projekt: Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 19. September 2011 - 15:41

In Berlin hat die Piratenpartei die Fünfprozenthürde genommen!

Der Wahlkampf wurde vom Netz auf die Straße gebracht, dass hat sich als eine erfolgreiche Strategie herausgestellt.