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Universalpragmatik

. Standpunkt von Gruppe: Jürgen Habermas praktikabel gemacht
Überarbeitet von Schnittmenge am 27. Juli 2009 - 16:33
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Exkurs: Linguistik

In der Sprachwissenschaft (Linguistik) unterscheidet man Syntax, Semantik und Pragmatik.

  • Die Syntax untersucht die Beziehung der sprachlichen Zeichen zueinander.
  • Die Semantik ist die Bedeutungslehre, die die Beziehungen zwischen den Zeichen und den Gegenständen analysiert.
  • Die Pragmatik ist die Lehre vom sprachlichen Handeln. Sie untersucht die Beziehung zwischen sprachlichen Zeichen und Zeichenbenutzer und versteht Sprechen generell als Form menschlichen Handelns. Es geht um die Frage, wie man mit Worten etwas tun kann? Es geht nicht um den Sachverhalt einer Äußerung, sondern um deren Wirkung. In dem Sie etwas befehlen, etwas versprechen, etwas androhen etc. führen Sie eine Handlung durch.

 

Universalpragmatik (Formalpragmatik)

Bei der Universalpragmatik handelt es sich um die Suche nach den Strukturen des kommunikativen Handelns. Es geht um die Frage: Welche Regeln muss eine Rede eines Sprechers genügen, damit er eine Anerkennung seiner Zuhörer verlangen kann. Das Einverständnis eines kommunikativ kompetenten Interpreten kann nur dann vom Sprecher erwartet werden, wenn die vier Geltungsansprüche erfüllt sind, nämlich: Verständlichkeit, Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Richtigkeit. Es liegt in der Hand des Interpreten, die Geltungsansprüchen zu akzeptieren oder im Diskurs zu klären – siehe Kapitel „Kommunikatives Handeln“.

Doch wie kam Jürgen Habermas zu diesem Ergebnis?  weiterlesen »