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Machtmissbrauch verhindern

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Verfasst von Schnittmenge am 4. Januar 2012 - 14:11.
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Will man ein neues politisches Betriebssystem entwickeln, muss sichergestellt werden, dass möglicher Machtmissbrauch auf ein Minimum reduziert wird. Gewaltenteilung durch Dezentralität begleitet durch Offenheit und Transparenz ist dafür ein vielversprechender Ansatz.

Es freut mich sehr, dass sich die AG-Meinungsfindungstool gegründet hat => http://wiki.piratenpartei.de/AG_Meinungsfindungstool
Es wurde demokratisch über den Namen der AG-Meinungsfindungstool bestimmt. Es wurde vereinbart Untergruppen zu definieren: Toolfindung/Toolsuche und Konsensbildungstool

An dieser Stell möchte ich die folgende Begriffe aus meiner Sichtweise erläutern. Ich möchte damit das Bewusstsein vergrößern, wer mit welcher Erwartung in diese AG gekommen ist.

 

MEINUNGSBILDUNG

Meinungsbildung ist ein Prozess, der nie abgeschossen ist.
 

MEINUNGSFINDUNG

Überspitzt formuliert, wenn ich meine Meinung gefunden habe, brauche ich nicht mehr weiterzusuchen / weiterzudenken. Es geht nur noch darum die gefundene Meinung durchzusetzen.
 

KONSENSBILDUNG

Damit ich einen Konsensvorschlag formulieren kann, muss ich zuvor die Meinungen / Standpunkte der anderen verstanden haben. Das Feedback der anderen macht mir bewusst, ob dies der Fall ist, oder ob ich noch mehr dazu lernen muss. Konsensbildung ist ein gemeinsamer Lernprozess auf der Such nach einer breiten Zustimmung. Dieser Prozess ist nie abgeschlossen, denn neue Information kann eine breite und stabile Zustimmung schnell kippen. Aktueller Fall Wulff: Vor Weihnachten waren die Bundesbürger dafür, dass er im Amt bleiben soll, nach Silvester ist die Mehrheit dagegen.

 

ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

Es kann zwischen verschiedenen gefundenen Meinungen / Standpunkte entschieden werden, oder es kann die breite aktuelle herrschende Zustimmung eines Diskurses durchgewinkt bzw. legitimiert werden.

 

Ich halte einen immer fortlaufenden Diskurs (Konsensbildung) als notwendige Voraussetzung, zur Überprüfung vergangener Entscheidungen und zur Vorbereitung von „besseren“ Entscheidungsvorlagen.  weiterlesen »

 

Wie sieht das im Kontext der Piratenpartei aus?



Diskurs

. Standpunkt von Gruppe: Jürgen Habermas praktikabel gemacht
Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 28. Juli 2009 - 12:29
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Ein Diskurs ist in aller Munde. Doch nicht immer ist das Gleiche gemeint.

  • Es wird verwendet für einen „erörternden Vortrag“, ein „hin und her gehendes Gespräch oder für eine öffentliche Diskussion.
  • Auf Consenser.org ist es der Austausch von persönlichen Meinungen und Standpunkten von Experten-Gruppen, die auf der Suche nach Übereinstimmung (Consens) sind.
  • Je nach Autor Michael Foucault, Teun Van Dijk, Jean-Francois Lyotard, ... gibt es verschiedene Definitionen für Diskurs. Z.B. Der Diskurs benützt und erschafft unsere Sichtweise von der Welt, er erzeugt Sinnzusammenhang und Realität.
  • Konzentrieren wir uns auf Jürgen Habermas, wie er den Begriff Diskurs verwendet. Er unterscheidet zwei Ebenen der Kommunikation.