Hat der Mensch einen freien Willen?
Der technische Fortschritt, erlaubt es dem Gehirn bei der Arbeit zuzusehen und produziert Daten, die interpretiert werden müssen. Führende Gehirnforscher interpretieren diese "Daten" als Beweis, dass wir keinen "Freien Willen" haben und widersprechen damit unser Lebenserfahrung.
Dank dem Fernglas, war es Nikolaus Kopernikus klar, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Doch es dauerte, bis diese Wahrheit in der Lebenswelt durchsetzen konnte.
Bei der Gehirnforschung geht es, um die Interpretation, wie der Mensch funktioniert und dies betrifft jeden und alles:
- Wie sollten wir mit Straftäter umgehen, wenn diese angeblich keinen eigenen Willen haben?
- Wie sollten wir unsere Kinder erziehen? Was sind die Stellschrauben für ein glückliches Leben?
- An welchen Stellschrauben dürfen wir drehen und von welchen sollten wir aus ethischen Gründen unsere Finger lassen.
All diese Fragen sind einen eigenen Diskurs wert.
Leider muss man manchmal jedoch feststellen, dass selbst zwischen Wissenschaftler verschiedener Disziplinen einfach aneinander vorbeigeredet wird. Deshalb werden hier Gehirnforscher, Philosophen, Psychologen, Ärzte, Interessierte, ... , gebeten, die verschiedenen Positionen zum Thema "Haben wir einen 'Freien Willen'?" als eine Experten-Gruppe zu repräsentieren. Dort soll in der jeweiligen Standpunkte-Wiki, für Fachfremde nachvollziehbar, die jeweilige Position erklärt werden. Denn nur wenn Ihre Positionen von anderen verstanden werden, kann diese in einem Diskurs mit berücksichtigt werden.
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