geld

3. Eigentum und Geld

. Standpunkt von Gruppe: Systemische Wirtschaftstheorie
Themenkreis:
Überarbeitet von Perturbation am 18. Januar 2012 - 13:01
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Das rechtliche Konstrukt Eigentum erweitert die Optionen der Herrschaft über Sachen gegenüber dem reinen Besitz. Durch Eigentum wird die friedliche Bewirtschaftung von Ressourcen ermöglicht. Die Rechtmäßigkeit der Herrschaft und die Verfügungsgewalt über eine Sache hängen nicht mehr allein von der Inbesitznahme ab. Durch Eigentum kann Besitz künstlich limitiert werden, was zur Evolution wahrgenommener und kommunizierter Knappheit führt.  weiterlesen »


Knappheit

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Gruppen-Meinung von: Systemische Wirtschaftstheorie
Themenkreis:
Verfasst von Perturbation am 7. Januar 2012 - 19:33.

"Knappheit ist ein Artefakt der Beobachtung, kein Merkmal des beobachteten Gegenstands. Wenn ein Beobachter von einem "knappen Gut" spricht, dann sagt er viel über sich, aber nichts über das so bezeichnete Gut" (Simon 2009, S. 53).

"Wenn Knappheit entsteht oder zunimmt, entsteht ein sozialer Rgelungsbedarf, und dem wird heute, nach langen evolutionären Experimenten mit anderen Formen, zum Beispiel Moral, durch das Medium Geld Rechnung getragen. Knappheit ist der soziale Katalysator, der unter geeigneten Umständen wie zum Beispiel Größe des Marktes und Ungleichheit der Eigentumsverteilung die Entstehung von Geld ermöglicht" (Luhmann WirtG, S. 251 f).

"Das Wunder wirtschaftlicher Knappheitskommunikation besteht darin, dass Beobachter es hinnehmen, dass andere auf knappe Güter zugreifen, während sie selbst nichts bekommen" (Simon 2009, S. 57 f).