Vorgehen bei Neuentwicklung Meinungsbildungstool

Überarbeitet von Merkbefreiter am 20. Dezember 2011 - 16:33
Im folgenden möchte ich kurz darstellen, wie ich mir ein Vorgehen bei einer Neuentwicklung vorstellen könnte:
  
1. PROBLEMBESCHREIBUNG
  
Zum einen ist mir noch nicht klar, welches Problem überhaupt gelöst werden soll.
Worin besteht konkret das Problem?
 
2. ZIELSTELLUNG
 
Ok, das Ziel ist einen herrschaftsfreien, offenen, basisdemokratischen und transparenten Meinungsbildungsprozess toolgestützt abzubilden. Was bedeutet das aber genau?
 
3. PROZESS ANALYSE
 
Zum anderen fehlt mir aber noch eine Analyse der notwendigen Prozessschritte und Objekte sowie deren Zustände und Transitionen innerhalb eines solchen Prozesses:
 
- Wie ist der grundsätzliche Workflow eines Meinungsbildungsprozesses zu modelieren (Business Process Model)?
- Welche Art Zustandsautomat wird abgebildet (State Machine)?
- Welche Akteure sind in welchen Rollen und mit welchen Funktionen beteiligt (Use Case Model)?
- Welche Daten werden ausgetauscht (Data Contracts)?
- Welche System-Schnittstellen sind beteiligt (Interface Contracts)?
- Welche Beziehungen und Abhängigkeiten bestehen zwischen all diesen Objekten (Entity Model)?
 
Erst wenn ein Design Model für die hier gestellten Fragen vorliegt, können mMn Lösungsansätze skizziert und bewertet werden.
 
4. LÖSUNGSANSÄTZE
 
Es werden schon einzelne User Stories zu den jeweiligen Lösungsansätzen spezifiziert und in Backlogs zur jeweiligen Lösung gesammelt.
 
Für jede Fragestellung sollten wir ein Pad anlegen und die Ausarbeitung durch die AG übernehmen lassen.
Die Pads werden dann ab einem bestimmten Reifegrad in Wiki-Seiten überführt.
 
Aus der Problemanalyse + der Lösungsansätze wird eine
 
5. MEILENSTEINPLANUNG
 
erstellt, welche gerne durch agile PM Methodik (z.B. Scrum) die Schritte 4, 5, 6 + 7 als iterativen Softwareentwicklungsprozess lenken können, wobei Schritt 4 'nur' durch Feedbackschleifen aus 5, 6 + 7 justiert wird. Die Planung umfasst jeweils einzelne User Stories, welche in Sprint Backlogs für die jeweiligen Iterationen zusammengefasst werden.
 
Dann wird pro Iteration und User Story ein
 
6. IMPLEMENTIERUNGSDESIGN
 
mit konkreten Vorgaben und Entscheidungen für die Implementierung und die Aufteilung in einzelne Tasks abgeleitet.
 
Diese werden dann in einer konkreten
 
7. IMPLEMENTIERUNG + TEST
 
als Softwareprogramm umgesetzt.
 
 
Am Ende dieser 7 Schritte steht ein einsatzfähiges Softwaresystem zur Abbildung des unter 2. definierten Meinungsbildungsprozesses.
 
Für jeden Schritt sind unterschiedliche Rollen und Skills erforderlich. Es sollte vorab überlegt werden, wie ein solches Team zusammengestzt ist.
 


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