1. Motivation zur Theorie

Verfasst von LutzEbeling am 1. Januar 2011 - 16:36.

Einblicke in die Gesellschaft mittels einer soziologischen Theorie ermöglicht zu bekommen, können faszinierend und von Nutzen sein. Geschieht dieser intellektuelle Ausflug anhand Luhmanns Theorie sozialer Systeme , bleibt uns wissenschaftliche Mühsal trotz praktischer Beispiele und anschaulicher Grafiken nicht erspart. Umso fruchtbarer sollten anschließend die Erträge und der Nutzen für die LeserInnen sein.

Siehe auch

  1. http://soziale-systeme-niklas-luhmann.blogspot.com/
  2. Vokabeln, Glossar https://docs.google.com/Doc?docid=0AZc9j2aMpLMvZGZkODl4em1fNjRjcGp0MnJja...

Was gibt es an Fragen oder Meinungen?

 



Gruppen-News

Verfasst von System am 5. Februar 2011 - 13:40.

Hallo Schnittmenge,

die Gruppen-News sind je für sich vielleicht interessant und stellen ja auch nichts anderes als ein bloße Kopie dar, also keinerlei Verdichtung. Zudem können diese leider nicht unmittelbar kommentiert werden (oder ich stelle mich zu dösig an). Kann man das nicht anders veröffentlichen? Wie könnte man die in die in der Gruppe vorgegebenen Struktur integrieren?

Danke, System

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Ein Klick und sich werden übernommen

Verfasst von Schnittmenge am 5. Februar 2011 - 23:37.

Du brauchst nur auf die blaue Sprechblase, die sich neben dem Titel eines RSS-Feeds befindet klicken und es wird eine Gruppen-Meinung erstellt mit dem Titel und dem Link der entsprechenden RSS-Feed-Meldung.

Ganz einfach!!!!

Ein Klick und sich werden übernommen

Verfasst von System am 6. Februar 2011 - 10:21.

Danke!!. Jetzt wieder anders, also nicht unter dem Eintrag sondern links in der Menüleiste. aaah. Alles klar. Danke!!!

Das beantwortet zwar nur die erste Frage, macht aber nichts.

Warum beschäftigst Du Dich mit Luhmann?

Verfasst von System am 4. Februar 2011 - 14:31.

zu "Warum sollte sich jemand anders mit diesen Theorien auseinandersetzen? "
=> wofür sollen Theorie überhaupt gut sein? Es doch nichts anderes als ein "blöder ;-)" kleiner Werkzeugkasten, der meist eh' nur Gerümpel enthält ;-). Und dann auch noch Luhmann? Wo der doch scheinbar so komplex ist?

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Gestern konnte ich meine

Verfasst von Schnittmenge am 4. Februar 2011 - 17:27.

Gestern konnte ich meine Festplatte nicht fest einbauen, da mir das entsprechende Werkzeug gefehlt hat. Ich musste extra in die Stadt fahren.

Nun gut, wann vereinfacht mir die luhmannisches Theorie mein Leben?
Welches Problem kann ich mit der luhmannischen Theorie besser lösen?
Bei welchen Problem müsste ich ein Luhmann-Experte suchen, damit ich das es gelöst bekomme?

Gestern konnte ich meine

Verfasst von System am 4. Februar 2011 - 17:38.

1) Nun gut, wann vereinfacht mir die luhmannisches Theorie mein Leben?
=> Ab dann, wenn man sie richtig verstanden hat (Komplexitätsreduktion); gleichzeitig schafft sie neue (evtl. schönere) Probleme (Komplexitätszuwachs). Dass Komplexitätsreduktion und -zuwachs gleichzeitig erfolgen muss, ist zwangsläufig aufgrund der Theoriearchitektur (mehr dazu siehe SozSys (1984)).

2) Welches Problem kann ich mit der luhmannischen Theorie besser lösen?
=> Das muss jeder selbst entscheiden. Ein Hinweis wäre, dass sie universal ist, also Gegenfrage: Welche Probleme löst sie nicht?

3) Bei welchen Problem müsste ich ein Luhmann-Experte suchen, damit ich das es gelöst bekomme?
=> Die Antwort ergibt sich automatisch beim Nachdenken über meine Antwort auf 2)

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Also bei mir ist

Verfasst von Schnittmenge am 5. Februar 2011 - 8:08.

Also bei mir ist angekommen:
1) Ich muss zuerst das Buch Soziale Systeme von Niklas Luhmann lesen und verstanden haben, damit mein Leben sich vereinfachen kann. Meinst Du das wirklich?

2) Du hast dich noch nicht entschieden, wie die luhmannische Theorie Dir das Leben vereinfacht und kannst deshalb kein Beispiel nennen. Die Frage bleibt für mich unbeantwortet, da ich Luhmann noch nicht verstanden habe.

3) Es macht nur Sinn einen Luhmann-Experten zu fragen, wenn du die Theorien von Niklas Luhmann verstanden hast. Hast du sie verstanden brauchst du keinen Experten mehr.

Also bei mir ist

Verfasst von System am 5. Februar 2011 - 11:29.

Zu 1). Welche 2 Bücher man lesen sollte, hatte ich dir gesagt. SozSys sollte man als Nachschlagewerk verwenden.

zu 2) Doch, ich habe mich entschieden. Ich kann sehr viele Beispiele nennen. Leider habe ich dafür keine Zeit, da ich mich wohl für die Uni entscheiden werde, da consenser im Grunde (zumind. was die für mich interessanten Threads angeht; momentan leider nur 2) nicht viel was anderes als das soziologie-Forum ist. Wenn du Luhmann nicht in Gänze verstehen möchtest, ist das kein Problem. Dann hast du den Vorteil Zeit zu sparen und brauchst dich nicht groß hier in der Gruppe zu engagieren. Meine Warnehmung ist, dass du das im Grunde auch nicht möchtest. Das können wir ja aber noch mal separat am Donnerstag diskutiern. Ich werde dann aber den Termin auf max 1/2h reduzieren. Schade ist es dann schon; denn das wird den Tod des Interaktionszusammenhangs (ein Typ eines sozSys) - konkret hier der Gruppe - bedeuten. Ich nehme mir Zeit Fragen zu beantworten. Das sollte als Nutzen für andere GruppenmitgliederInnen reichen. Wenn es das nicht tut, ist es auch o.k. Das muss ja jeder für sich selber entscheiden. It's a (scheinbare) free world :-)

3) stimmt.

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Warum beschäftigst Du Dich mit Luhmann?

Verfasst von Schnittmenge am 4. Februar 2011 - 13:17.

Meine Motivation habe ich ja bereits geschrieben.

Warum sollte sich jemand anders mit diesen Theorien auseinandersetzen?

Warum beschäftigst Du Dich mit Luhmann?

Verfasst von System am 4. Februar 2011 - 17:38.

zu "Warum sollte sich jemand anders mit diesen Theorien auseinandersetzen? "
=> diese Frage wurde schon gestellt. Es macht langsam Sinn zu verdichten.

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Danke

Verfasst von Schnittmenge am 3. Februar 2011 - 10:55.

Das Glossar der Vokabeln ist sehr hilfreich danke.

Meine Motivation mich mit der Theorien von Niklas Luhmann zu beschäftigen ist die Ausgangsbasis, WIE wir mit unserer beschränkten Aufnahmekapazität die komplexe Welt beobachten. Siehe dazu die Einführung in Luhmann: http://de.consenser.org/node/2314

Niklas Luhmann löst den Subjekt-Objekt-Spaltung auf und basiert seine ganze Theorie auf Unterscheidungen. Das finde ich einfach genial, sehr spannend, und provoziert mich zu Lösungen zu Problemen mit denen sich Luhmann nicht beschäftigt hat. Das heißt, dass ich mir es erlaube die Theorien von Niklas Luhmann in andere Kontexte anzuwenden.

Es lebe die interdisziplinäre Herangehensweise mit der gezielt neues Wissen geschafft werden kann.

Danke=>provoziert mich zu Lösungen ...

Verfasst von System am 5. Februar 2011 - 13:33.

Hallo Schnittmenge,

kannst du da bitte Beispiele nennen?

Womit hat sich Luhmann nicht beschäftigt? Klar, technische Systemtheorie, aber kannst du das genauer spezifizieren? Oder meinst sogar nicht-Technisches?

Danke, System

Danke

Verfasst von System am 5. Februar 2011 - 11:33.

zu "Es lebe die interdisziplinäre Herangehensweise mit der gezielt neues Wissen geschafft werden kann."

=> das ist nur möglich, wenn man Personen findet, die auch verdichten. Außerdem gibt es andere (vielleicht effektivere) Möglichkeiten gezielt neues Wissen zu schaffen; ich verweise auf Karl Mannheim, der sich damit beschäftigt hat und tolle Lösungen bietet.