Deutsche Piratenpartei ermöglicht die Erreichbarkeit von Wikileaks

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Verfasst von Schnittmenge am 3. Dezember 2010 - 17:38.

In den letzten Tagen begannen die USA, verstärkt Druck auf Internetfirmen auszubauen, die Dienstleistungen für Wikileaks anbieten. Diese wurden aufgefordert, jegliche Zusammenarbeit mit dem Portal zu beenden. Daraufhin kündigte das US-Versandunternehmen Amazon, die von Wikileaks angemieteten Server. Darauf wurde auch die Domain Wikileaks.org seitens der Firma EveryDNS abgeschaltet, außerdem beendete eine Softwarefirma ihre Zusammenarbeit mit Wikileaks in Bezug auf grafische Darstellungen zu den Veröffentlichungen diplomatischer Kabel durch Wikileaks.

In einer spontanen Aktion hat die Piratenpartei Deutschlands wie ihre schweizerische Schwester dafür gesorgt, dass die Pressefreiheit in Form von Wikileaks erhalten bleibt. Unter http://wikileaks.piratenpartei.de und http://wikileaks.ch ist die Whistleblower Website ab sofort erreichbar.

»Im Moment findet ein Cyberkrieg statt«, meint Wolfgang Dudda, im Vorstand der Piratenpartei Deutschlands. »Es werden alle technischen Register gezogen, um Wikileaks mundtot zu machen. Als Partei der Bürgerrechte kann die Piratenpartei nicht einfach zusehen. Entsprechend haben wir dafür gesorgt, dass Wikileaks auch über uns erreichbar bleibt.«

Quelle: http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-101203-Piratenpartei-Deutsc...


Meine Meinung:

Ich halte es für eine einmalige Gelegenheit, die Piratenpartei in der Presse darzustellen. Wobei ich es für wichtig halte ZWEI Ziele zu verfolgen:

1. Ziel: Mehr Transparenz in der Politik => Deswegen unterstützen wir Wikileaks.
2. Ziel: Mehr Datenschutz für den Bürger => Für so machen Politiker sind die Veröffentlichung auf Wikileaks unangenehm. Doch hat der amerikanische Geheimdienst offiziellen Zugriff auf unsere Flugdaten und internationalen Banküberweisungen. Inoffiziell läuft da bestimmt noch viel mehr. So mancher Bürger fühlt sich auch unangenehm, wenn seine Daten aus Telefon, Banküberweisungen, Flugdaten, usw. gesammelt wird. Damit diese Daten nicht eines Tages missbraucht werden können, gehören diese privaten Daten geschützt.

Fazit: Die Piratenpartei setzt sich für eine transparente politische Entscheidungsfindung ein, bei gleichzeitigen Schutz der Privatsphäre und entsprechenden Daten.

Wir müssen beide Seiten erklären, damit potenzielle Wähler uns richtig verstehen und uns ihre Stimme bei der nächsten Wahl anvertrauen.



Gut erklärt

Verfasst von Kommentator (nicht überprüft) am 10. Dezember 2010 - 23:30.