Zu Systemhöhe von Rudi Zimmerman

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Gruppen-Meinung von: Systemtheorie
Themenkreis:
Überarbeitet von Schnittmenge am 8. November 2010 - 7:37

Hallo Rudi,

Ich freue mich, dich in unserer Gruppe zu begrüßen zu können. Danke für deinen Standpunkt Beitrag "Die Systemhöhe" http://de.consenser.org/node/2326 . Ich habe mir erlaubt deine Philosophie der lebenden Systeme kurz vorzustellen und auf weiterführende Literatur hinzuweisen; http://de.consenser.org/node/2327 Ich hoffe mir ist das gelungen, es steht dir offen, diese zu ergänzen bzw. abzuändern.

Zu deinem Beitrag Systemhöhe
Herr Luhmann sieht die Gesellschaft als ein System, das sich in Teilsystem differenzieren lässt. Das ist was du noch vermisst und als unterschiedliche Ordnungshöhen bezeichnest, denn die Einführung ist noch nicht komplett. Ich werde in den nächsten Wochen die Einführung fortsetzten.
Wie ich in die allgemeine Einführung in die Systemtheorie geschrieben habe, gibt es verschiedene Bereiche und Autoren, die eigene Begriffe und Modelle innerhalb des weiten Begriffs Systeme verwenden. Ja, ich sehe Parallelen zwischen deiner Theorie und der von Luhmann, jedoch gibt es auch grundsätzliche Unterschiede.

Unser nächster Luhmann-Stammtisch ist am 14.12.2010: http://de.consenser.org/node/2324

Im [Philosophischen Café] und hier (als Kommentar auf diese Gruppen-Meinung) können wir uns gegenseitig irritieren.




Hallo Rudi, lange ist es her

Verfasst von LutzEbeling am 8. November 2010 - 8:27.

Hallo Rudi,

lange ist es her ;-), dass du mir damals dein Buch geschickt hast. Schön, dass du noch aktiv bist.

Übrigens: unterschiedlichen Ordnungshöhen gibt es in Form von Subsystemen und verschiedenen Systemstrukturen bei Luhmann.

Mit negativer Seite der Kommunikation ist vermutlich Konflikt (oder Streit) gemeint ("negativ" ist auf der angegebenen Seite nicht zu finden). Ich versuche Wertungen zu vermeiden, deswegen finde ich die Ablehnung der Kommunikation, das einfach Nichtanschliessen bei Luhmann begrifflich besser. Persönlich halte den Weg der "Entschärfung" nur bedingt für richtig, sondern halte es mit Luhmann, eher die Verarbeitung der Konflikte zu verbessern, um mehr Konflikte zulassen zu können, für die interessantere ALternative, was der "Schnittmenge" insofern teilweise widerspricht, da sie zu stark nur die Seite des Konsenses (consenser) beleuchtet.

ciao, Lutz

Bild von Schnittmenge

Die Sprache thematisieren

Verfasst von Schnittmenge am 8. November 2010 - 7:54.

Das finde ich richtig Spitze, dass du auf die negative Seite der Kommunikation hinweist. Diese Entschärfung ist genau das Anliegen bei meiner Vision einer Gemeinsamen Bewusstseinskultur. Hier begründe ich theoretisch, warum das funktionieren kann: http://de.consenser.org/node/2219

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