Ursprung der Macht

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Verfasst von first_breakfast am 26. März 2009 - 14:19.

Erst einmal  herzlichen Glückwunsch zu dieser unglaublichen Seite.  Ich fühle mich jetzt schon wie  'Zuhause'.
Ansichten und Informationen zu komprimieren, dass ist nämlich wirklich das herausragende Problem unserer Zeit. Der natürlich wunderbaren Individualisierung des Menschen ist auch eine Denkkultur entgegen zu stellen. Die Essenzbildung, das Denken in größeren Zusammenhängen und Ausfiltern von vernebelnden Informationen.. wirken sich natürlich auch die Entfaltungen und Organisierung von Machtstrukturen aus, um hier zum Thema überzuleiten. Die Fragen lassen sich gar nicht trennen: Consensbildung ist Machtbildung. Vielleicht möchte ich hier schon den Ball weitergeben. Ich denke Consensbildung findet in dem gedanklichen Raum statt, in dem wir nicht miteinander reden.
 

 


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Ich glaube, dass in diesem

Verfasst von Schnittmenge am 26. März 2009 - 16:50.

Ich glaube, dass in diesem gedanklichen Raum die Akzeptanz entsteht, wie die Machtverhältnisse sind. Die Entscheidung der USA in den Irak einzumarschieren (2003) passierte nicht auf Consens, sondern die USA nutzte ihre Macht, um sich durchzusetzen.

Wer die Macht hat, braucht nicht auf Consensbildung zu achten. Er braucht sich keine anderen Standpunkte anzuhören, zu schweigen, dass er mit anderen reden müsste. Außer wenn ...

Außer wenn der Machtinhaber das Bewusstsein entwickelt, dass er durch Consensbildung mehr erreicht, als wenn er sich einfach durchsetzt – es wird eine höhere Schwarmleistungszahl erreicht. Das ist meine Hoffnung einer Gemeinsamen Bewusstseinskultur. Siehe: http://de.consenser.org/node/1707

globaler Pragmatismus

Verfasst von first_breakfast am 26. März 2009 - 18:27.

gefällt mir sehr gut das Modell der Schwarmleistung!!! Halte auch sehr viel von der grafischen Umsetzung von Modellen. Zur Sache: Amerika ist ja auch eigentlich ein richtiges Schwarmvolk. Die Probleme Amerikas liegen aber nicht zuletzt in 'schwärmerischen' Schwarmbildungen fragwürdiger geistiger Strömungen. (Bush's Bibelgürtel)-Die Manipulation von Massen ist ja ein nicht unerhebliches, vielleicht sogar bleibendes Risiko von Schwarmbildungen. Ich schliesse mich natürlich der Prämisse eines Pragmatismus als Grundlage an. Aber da scheiden sich ja schon oft die Geister, wer definiert Pragmatismus?

Wer Macht hat, braucht nicht auf Consensbildung zu achten-stimmt sicher grundsätzlich, aber in der Übertragung auf manipulierte Systeme kann man die Schwarmtheorie sicher auch einsetzen, sonst geb' es keine Werbung, Promotion, vielleicht sogar Religionen. Alles warscheinlich eigentlich geistige Impulskonstrukte, die Schwarmverhalten erzeugen sollen. Und die dort erreichten Schwarmleistungszahlen für diese Teilsysteme (nicht Gesamtsystem) sind ja sicher nicht selten beträchtlich hoch.

Angenommen, man würde des Problems Herr, eine 'pragmatische' globale Schnittmenge zu finden, was schwierig genug sein wird, da tatsächlich die Betrachtung des Gesamtsystems (unser Globus) noch stark virtuellen Charakter hat (Nachrichten, Klimamodellberechnungen, etc.) und viele Handlungen, abweichend von der Sprache, emotional lokalen Charakter haben.

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Erstrebenswertes Ziel

Verfasst von Schnittmenge am 28. März 2009 - 11:47.

Heilmittel gegen Manipulation
Es ist Zufall, ob jemand in Deutschland, Irak, Gazastreifen, im Urwald oder USA geboren wird. Es ist Zufall, ob jemand in Reichtum oder Armut aufwächst. Es ist Zufall, ob er christlich, jüdisch, islamistisch erzogen wurde. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen in seiner eigenen Umwelt und handelt entsprechend.

Das Wissen konstruiert sich aus dem Feedback mit denen man interagiert. Wer sich hauptsächlich mit Gleichgesinnten umgibt und Andersdenkende überhört, fühlt sich in seinem Denken bestätigt. Es ist so einfach über andere zu urteilen, oft passiert es, um uns selbst die Sicherheit zu geben, dass wir selbst richtig ticken.

Das Grund-Problem besteht darin, dass die Lebenswelt einer Person in einem bestimmten Kontext eingebunden ist. Würde eine Person seine Lebenswelt an einem globaleren Kontext überprüfen, entsteht Bewusstsein. Diese bewusstere Person wäre nicht mehr so leicht zu manipulieren.


Pragmatismus
Wer sich Ziele schafft, schafft sich Probleme. Zum Beispiel, wer das Ziel hat bemannt zum Mars zu fliegen, merkt schnell, dass er noch gar nicht die technischen Voraussetzungen hat, dieses Ziel zu erreichen. Das unpragmatische Ziel bemannt zum Mars zu fliegen, bringt viele Probleme mit sich. Diese Probleme müssen zuvor pragmatisch gelöst werden.

Auch das Ziel einer Gemeinsamen Bewusstseinskultur schafft Probleme, die man jetzt, eins nach dem anderen, pragmatisch lösen muss. Das Tolle an diesem Ansatz ist, es holt uns aus der Orientierungslosigkeit heraus und schafft ein gemeinsames Ziel, unabhängig von Nationalität, Religion, Weltanschauung und was auch immer. Ein erstrebenswertes gemeinsames Ziel verbindet.

Das Problem:
Es fehlt ein Mindestmaß an gemeinsamer Sprache, gemeinsamen Werten und gemeinsamen Erfahrungen, die für die Bildung einer Gemeinsamen Bewusstseinskultur notwendig ist.

Die Lösung:
Entwicklung des Kommunikationswerkzeug "Schnittmenge", welches die intrapersonale, interpersonale und interkulturelle Kommunikation so strukturiert, dass die Bildung einer Gemeinsamen Bewusstseinskultur möglich wird.

Das bedeutet, so wie zielorientiert die Voraussetzung für einen bemannten Flug zum Mars geschaffen wird, so müssen wir zuerst überhaupt die Voraussetzung schaffen, damit eine Gemeinsame Bewusstseinskultur möglich wird.

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Auch unsere Säugetier-Natur muss Bewusstsein strukturieren ...

Verfasst von Lutz am 12. September 2009 - 7:38.

Ziele können wir uns nicht beliebig setzen. Der Rahmen für unsere möglichen erstrebenswerten Ziele dürfte schon in den Genen vorgegeben sein. Zum Beispiel können wir uns nicht das Ziel setzen, jeden Morgen Schwefelsäure zum Frühstück zu trinken. Aber wir können das Ziel haben, immer wieder unsere Bedürfnisse zu befriedigen und damit gesund und glücklich zu leben, weil das von Natur aus im Grunde immer wieder unser Ziel ist. Es wäre sehr "pragmatisch" sich dessen immer besser bewusst zu werden. Denn das vergrößert die Macht, ein erfreulicheres Leben zu erlangen.
In diesem Zusammenhang wäre es entscheidend, konstruktive Macht, die das Leben, die Gesundheit und Glück und Reichtum fördert, von destruktiver Macht zu unterscheiden, die eine Fähigkeit bedeutet, anderen zu drohen, ihnen zu schaden und sie zu erpressen.
Es dürfte demnächst von allen Menschen begriffen werden, dass destruktive Macht niemandem nützt und nur allen schadet. Indem das weltweit Konsens wird, dürfte demnächst alle destruktive Macht der Menschen auf der Erde total zusammenbrechen ...

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Gemeinsames Ziel ist sinnvoller als der kategorische Imperativ

Verfasst von Schnittmenge am 13. September 2009 - 1:58.

Lieber Lutz,

Kant würde sich gegen die persönlichen Bedürfnisse aussprechen, da aus ihnen kein moralisches Handeln entstehen kann. Nur durch die reine Vernunft, dass heißt unabhängig von unseren Bedürfnissen, kann moralisches Handeln entstehen. Damit diese funktionieren kann, formuliert er den kategorischen Imperativ:

„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_der_praktischen_Vernunft#Herleitung_...

Bei den essenziellen Grundbedürfnissen gebe ich Dir recht. Wir Menschen stehen in der Verantwortung, dass jeder auf der Erde seine essenziellen Grundbedürfnisse ungehindert befriedigen kann, denn ein an Durst leidender Mensch ist der kategorische Imperativ schnuppe.

Bei den höheren Bedürfnissen gebe ich Kant so weit recht, dass wir eine regulative Idee, ein Ziel, eine allgemeine Gesetzgebung brauche, mit der die Menschen ihr Zusammenleben regeln können. Denn folgt jeder nur dem Ziel seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen wird es gefährlich auf der Welt. Man denke nur an Grenouille (Das Parfum, Patrick Süskind) der zur seiner Befriedigung seiner Bedürfnisse Dutzende von Jungfrauen umbrachte.

Nun gut, eine Unterscheidung von konstruktiver und destruktiver Macht hört sich einfach an, ist es aber nicht. Ein Beispiel: Wenn jemand die aus SEINEM Blickwinkel konstruktive Entscheidung traf, Kraftstoff aus Mais zu gewinnen, hat er ohne es zu beabsichtigen dafür gesorgt, dass der Mais auf dem Weltmarkt teurerer wurde, mit der destruktiven Wirkung, dass mehr Menschen Hunger leiden mussten.

Meiner Meinung nach hat ein gut gewähltes GEIMEINSAMES Ziel praktisch eine größere positive Auswirkung als der kategorische Imperativ. Denn wir können Messwerte definieren, die uns aufzeigen werden, ob wir uns mit unserem Handeln dem Ziel annähern oder nicht. Unser gemeinschaftliches Handeln wird so überprüfbar und kann entsprechend angepasst werden. Auf dieser Weise lassen sich unsere heutigen Systeme objektiv beurteilen, ob sie ziel-dienlich sind. (Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich z.B. aufzeigen, dass „Eigentum“ eine geringe Schwarmleistungszahl hat und werde andere Konzepte mit einer höheren Schwarmleistungszahl vorstellen.)

Ein Ziel sollte es sein, dass kein Mensch auf der Erde an Hunger und Durst sterben darf. Das sollte an erster Stelle einer internationalen Politik stehen. Ist da jemand anderer Meinung? Ich glaube kaum; jedoch es gibt sie noch, die Verhungerten und Verdursteten. Und warum? Nicht, dass es zu wenig zu Essen gibt und es liegt auch nicht an fehlenden Initiativen von NGOs, sondern die Ursache ist oft in sozialen und politischen Faktoren zu finden. Kurz, die Probleme lassen sich auf Interessenkonflikten und gescheiterte Kommunikation zurückführen.

Die Lösung sehe ich in der Schaffung einer Gemeinsame Bewusstseinskultur. Link zur Vision einer Gemeinsamen Bewusstseinskultur: http://de.consenser.org/node/1733

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Gemeinsame Ziele beruhen auf Freiheit!

Verfasst von Lutz am 13. September 2009 - 9:40.

Lieber Daniel,
Kant hat in seiner Zeit sicherlich fortschrittlich gewirkt, aber gegen die persönlichen Bedürfnisse anzukämpfen bedeutet, sich gegen die natürlichen Körperfunktionen zu wenden und Menschen zu destruktiven Wesen zu deformieren, die ihre eigene natürliche Umwelt und Lebensgrundlage zerstören.

Die höheren Bedürfnisse müssen wir genauso befriedigen wie die organischen Grundbedürfnisse, um gesund zu bleiben. Es ist eben eine gefährliche Illusion, die unsere Welt zerstört, wenn geglaubt wird, dass Menschen beim heutigen Stand der Technik noch gezwungen werden könnten, sich Moralgesetzen zu unterwerfen, die den naturgegebenen Bedürfnissen zuwiderlaufen und die damit letztlich auch die freie Entfaltung der intellektuellen Fähigkeiten blockieren.

Erst wenn die Menschen den Mut finden, sich von der Fremdbestimmung durch mitleidslos herrschende Imperative zu befreien und bewusst ihrem naturgegebenen Drang folgen, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, sind sie auch intelligent genug, um zu begreifen, dass
ERSTENS ihre eigene Befriedigung nicht auf Kosten und zu Lasten anderer Menschen und deren Befriedigung erfolgen darf, weil sonst das gegenseitige Vertrauen gestört wird und die menschliche Aktivität dann, sich unproduktiv und destruktiv mit sich selbst beschäftigend, gegen die natürliche Lebensgrundlage wendet und
ZWEITENS ihre eigene Befriedigung gerade dann besser gesichert wird, wenn alle Menschen sich in ihrem Streben nach einem befriedigenden Leben ausschließlich gegenseitig fördern.

Du kannst die Intelligenz heute nicht mehr durch Herrschaft ersetzen, auch nicht durch einen Konsens, der so etwas wie einen gemeinsamen Entschluss zur Selbstbeherrschung bedeutet. Denn Du kannst nicht gegen die natürlichen Antriebe ankämpfen, ohne Schaden anzurichten.

Nur ein Dummkopf kann einen so engen Blickwinkel haben und aus SEINER Sicht eine Kraftstoffproduktion als vollkommen konstruktiv ansehen, wenn sie gleichzeitig andere Menschen in den Hunger treibt. Ein gesunder freier Mensch, der seine eigenen Bedürfnisse befriedigen kann und seinen Verstand ganz zur Verfügung hat, wird immer auch die Bedürfnisse der anderen Menschen ganz und gar respektieren, weil er weiß, dass das nicht nur die einzige Möglichkeit für die Menschheit ist, ihre Existenz fortzusetzen. - Es ist auch die wunderbare Möglichkeit, in Zukunft glücklich und in Freude zu existieren.

Vielleicht wird jetzt wieder ein bisschen verständlicher, was ich mit „Lösung des Mensch-Umwelt-Problems“ meine. Die Menschen sind in ihren traditionellen, zum Teil destruktiven Wechselbeziehungen immer wieder dazu gebracht worden, gegen ihre eigene Natur anzukämpfen. Deshalb müssen sie heute, wo sie die ausreichend effektive Technik dafür zur Verfügung haben, zwangsläufig ihre natürliche Umwelt zerstören.

Die Lösung dieses Problems und der Ausweg aus dieser Krise ist
die Erkenntnis, dass die natürlichen Antriebe (Bedürfnisse) ja gar nicht gefährlich sind und gar nicht unterdrückt werden müssen. Der Mensch ist von Natur aus nicht gefährlich und muss nicht bekämpft werden.
So ungefähr. Und eine wirklich gemeinsame Bewusstseinskultur kann auf diese Einsicht, dass wir uns gegenseitig die Freiheit lassen können, in keiner Weise verzichten.
Sonst wäre das wieder bloß ein traditioneller Wettkampf im Festlegen von Regeln, denen sich alle unterwerfen sollen, und die dann vor allem im Interesse der Sieger gestaltet sind.

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Zukunft

Verfasst von Kladuusch am 13. Januar 2010 - 7:03.
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Egoismus contra Eigennutz

Verfasst von Lutz am 2. Februar 2010 - 23:09.

Hallo Kladuusch,
nach unserer gestrigen Begegnung im Philosophischen Café möchte ich Dich darauf hinweisen, dass die in dem Video vertretene moralische Aufforderung, sich in das Ganze eines übergeordneten lebenden Systems einzuordnen, um nicht mit dem angeblich naturgegebenen Egoismus des menschlichen Individuums "zur Krebszelle zu werden", m.E. keine Lösung der ökologischen Krise ist.
Ein Versuch, dieser moralischen Aufforderung zu entsprechen, löst noch nicht den traditionellen Zwiespalt zwischen Egoismus und Altruismus.

Bei der Aufforderung, sich in die Gemeinschaft einzufügen, kann mir schlecht werden, weil ich dann an die nationalsozialische Volksgemeinschaft denken muss, in die sich seinerzeit jeder einfügen sollte, um schließlich für Führer und Vaterland in den Krieg zu ziehen. Ich selber sollte dann in der DDR mich "einfügen". Und die andere Seite derselben Medaille ist Egoismus. Beides ist weder gesund noch für Menschen "natürlich", sondern es ist ein unvermeidlicher Abweg, auf den die menschliche Kultur-Entwicklung zwangsläufig erst einmal geraten musste (um es dann besser zu lernen).

Alle Lebewesen müssen von Natur aus eigennützig handeln und es ist in ihrem eigenen Interesse, sich mit anderen zu größeren lebenden Einheiten zu verbünden. Wer eigennützig handelt, kann gleichzeitig auch anderen nützen. Der Eigennutz aller Menschen ist im Grunde völlig miteinander vereinbar. Darin liegt die Lösung der heutigen Überlebensfrage der Menschheit.
Wer egoistisch handelt, schadet sich schließlich selber, und Altruismus ist ebenso als Aufopferung der eigenen Person nicht mal dauerhaft nützlich für die anderen. Weder Egoismus noch Altruismus können daher dauerhaft durchgehalten werden und existieren daher regelmäßig in einer widersprüchlichen Einheit.
Der Ausweg ist eben kein "Mittelding"(!), sondern er findet sich, wenn ein Mensch den Mut zu dem Extrem hat, wirklich eigennützig denken zu wollen, - dann kann er irgendwann begreifen, dass sein Eigennutz mit dem aller anderen Menschen vereinbar ist.
Das soll heute genügen.
Freundliche Grüße!

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Werbevideo für Kabbalah

Verfasst von Schnittmenge am 13. Januar 2010 - 11:05.

Okay, das war ein gut gemachtes Werbevideo für Kabbalah:

Die Kabbala (auch Kabbalah) ist die mystische Tradition des Judentums. Die Wurzeln der Kabbala finden sich in der Tora, der Heiligen Schrift des Judentums.

Nett wäre noch, wenn Du nach ein Video posten würdest, wo erklärt wird, wie Kabbalah das Problem der Nächstenliebe lösen möchte.

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Problem der Nächstenliebe

Verfasst von Kladuusch am 21. Januar 2010 - 21:43.

Das eine würde unweigerlich zum anderen führen.

Doch sind die Menschen bereit etwas neues anzunehmen, sich zu verändern und mal das Hirn einzuschalten? Die Vergangenheit spricht ihre eigene Sprache.

Die Kabbala gibt uns Antworten. Als universelle Lehre ist sie eine Schule des geistigen Lebens. Sie möchte uns ein klares Verständnis der Dynamik der Seele und unserer Kräfte des Geistes vermitteln. So führt sie uns zu einer bewussteren Wahrnehmung unserer Selbst. Innere Wandlung, Erforschung und Verwirklichung unserer Einzigartigkeit können die Folge sein, wenn wir mit der Kabbala in Berührung kommen. Ebenso ändert sie die Wahrnehmung der Materien. Sie ist Lehre, Weg und Lebensweise zugleich - vermittelt nicht nur eine Philosophie, sondern stellt auch ein Körper-Seele-Geist Prinzip dar. Sie ist ein ganzheitlicher Weg der Erkenntnis hin zur meisterschaftlichen Vervollkommnung. Der Lebensbaum schenkt uns Flügel und erdet uns gleichermaßen. Drinnen im Kern ist das "Wetter" wunderbar.

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
Aus dem Talmud

Jede Erscheinung auf Erden ist ein Gleichnis,
und jedes Gleichnis ist ein offenes Tor,
durch welches die Seele,
wenn sie bereit ist,
in das Innere der Welt zu gehen vermag,
wo du und ich und Tag und Nacht alle eines sind.
Hermann Hesse

Mal was anderes:

Silvio Gesell: Die Natürliche Wirtschaftsordnung
http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/gesell/nwo/

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Gläubige Menschen Leben länger und sind glücklicher

Verfasst von Schnittmenge am 22. Januar 2010 - 17:05.

Jeder Mensch hat ein Hirn und es ist meistens angeschaltet.

Meiner Meinung nach funktioniert das Thema "Nächstenliebe" zwischen Gleichgesinnten am besten. Durch Schaffung gemeinsamer Ziele können Verfeindete zu Gleichgesinnten werden.

Es gibt viele „Anbieter“, die meinen die Wahrheit zu kennen. Es gibt Wissenschaftler, die haben demonstriert, dass gläubige Menschen im Durchschnitt länger Leben, mehr Kinder haben und sich glücklicher fühlen.

Die Probleme entstehen, wenn Menschen mit verschiedenen Glaubensrichtungen aufeinander Treffen und ihre jeweils eigene Wirklichkeit als die absolute Wahrheit verteidigen. Meiner Meinung sollten wir die „absolute Wahrheit“ durch das Wort Nichtwissen ersetzen. Siehe: http://de.consenser.org/node/2059

Das, was wir aus der Vergangenheit lernen sollten, ist, dass wir nicht versuchen die eigene Wahrheit anderen aufs Auge zu drücken, sondern gemeinsam nach dem Weg suchen, der im Interesse Aller ist. So werden wir zu Gleichgesinnten auf einem gemeinsamen Lern-Weg. Siehe Bottom-up-Lernen: http://de.consenser.org/node/2205

Das Zitat aus dem Talmud „Achte auf deine Gedanken, ...“ gefällt mir.

Zum Thema Silvio Gesell, bitte ich Dich per neuen Meinungsbeitrag kurz in das Thema einzuführen. (So wird eine eigene neue Diskussionslinie geöffnet.)

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21. September 2009 - 19:00 in Consenser.org [Treffen]

Verfasst von Schnittmenge am 14. September 2009 - 0:00.

Ich lasse Deine Antwort einfach mal so stehen, und freue mich auf Deine Präsentation und anschließender Diskussion am 21. September 2009 - 19:00 im virtuellen Sprechtreffpunkt auf Consenser.org [Treffen]: http://de.consenser.org/sprechen

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