Gemeinsame Bewusstseinskultur anstatt Überdosis

. Standpunkt von Gruppe: Gemeinsame Bewusstseinskultur
Überarbeitet von Schnittmenge am 1. Februar 2010 - 17:50

Wollen wir ein funktionierendes Finanzsystem, oder wollen wir eine Welt, wo jeder Menschen ausreichend zu Trinken und Essen hat?

Der „nachhaltige“ Ansatz, mehr Biokraftstoff einzusetzen, hat die Lebensmittelpreise zum Schwanken gebracht und so für mehr Hunger in der Welt geführt. Das logisch richtige Handeln in einem Teilbereich hat globale Auswirkung. Wir haben den Überblick verloren. Der Ruf der Politiker nach mehr Transparenz und mehr Kontrolle ist der Beweis.

Nun doktern wir am Problem Finanzkrise herum. Wir versuchen die Symptome zu lindern, in dem wir uns weiter verschulden. Sorry für den Vergleich, aber die Lage ist ernst: Das ist so, als wenn ein Drogenabhängiger seine nächste Dosis verabreicht und sich danach etwas besser fühlt. 

Nein, wir müssen die Ursachen beim Namen nennen, es ist die Kombination von einer immer stärker vernetzten Welt, mit einem historisch gewachsenem politischem Systems, das nicht in der Lage ist, die richtigen Prioritäten zu setzen und umzusetzen.

Es gibt lokale und protektionistische Ansätze, um sich vom Rest der Welt zu entkoppeln und so das Problem überschaubarer und möglicherweise besser unter Kontrolle zu bekommen. Doch dürfen wir es nicht zu lassen, dass einige im Überfluss leben und andere einfach verhungern. Wir haben eine globale Verantwortung und wir brauchen ein System, das dieser globalen Verantwortung gerecht werden kann. Wir brauchen eine Gemeinsame Bewusstseinskultur.
 


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