Der Wald brennt ...

Kommentieren Sie diese Meinung
vom Diskurs-Projekt: Themenkreis:
Verfasst von ww am 14. März 2009 - 2:58.

Herr Werner Wenning (Vorstandsvorsitzender der Bayer AG) hat am 13.03.2009 im KDF für eine freie Marktwirtschaft und mehr Wettbewerb ausgesprochen. Der Staat sollte nicht wettbewerbsunfähige Strukturen subventionieren, sondern darauf konzentrieren, dass Verlierer des strukturellen Wandels von einem sozialem Netz aufgefangen werden. Herr Werner Wenning appellierte an die Unternehmer nachhaltig zu denken und zu handeln.

Des Weiteren betonnte er die Wichtigkeit eines funktionierenden Banksystems, mit klaren Spielregeln und entsprechender Kontrolle. Dafür bräuchte man ein globales Organ mit entsprechenden Vollmachten. In diesem Zusammenhang wurde G7, G20, WTO und die Vereinte Nation erwähnt. Herr Werner Wenning bedauerte, dass die Diskussionen, wer dieses globale Organ werden sollte, gefährlich in die Länge zieht und benutzte folgenden Vergleich: Der Wald brennt und wir diskutieren noch, wer zum Löschen fahren soll.

 

DW-TV 02.02.2009: Interview mit Werner Wenning "Wege aus der Krise" (Davos): Video anschauen

 

Wir bitten um Ihre Kommentare!

Wer unterstützt die Meinung von Herr Wenning und warum?
Wer unterstützt die Meinung nicht und warum?
 

 


Bild von Kladuusch

Bla Bla

Verfasst von Kladuusch am 27. Juli 2010 - 17:57.

Lieber zukunftsträchtige Arbeitsplätze schaffen

Verfasst von Kommentator (nicht überprüft) am 16. März 2009 - 21:19.

Ich finde es schon gut, wenn der Staat in Infrastrukturen investiert. Bin aber auch der Meinung, dass Industriezweige, die sich in Rezession befinden, nicht das Geld hinterher geschmissen werden soll (Automobilindustrie), sondern besser wäre es, wenn aufsteigende Industriezweige in ihrem Wachstum unterstütz werden (Mobilfunkindustrie).

Am Ende muss sich eine Investition rechnen. Das Argument, was oft gebraucht wird, dass sich durch eine Rettung eines Automobilhersteller der Staat X Euro an Arbeitslosengeld sparen würde, bleibt auch richtig, wenn nicht der Automobilhersteller unterstützt wird, sondern ein Industriezweig mit Zukunft.

Lieber zukunftsträchtige Arbeitsplätze schaffen, als unrentable zu subventionieren. Ja der Staat muss die Arbeitnehmer des strukturellen Wandels auffangen.

Auch we

Verfasst von Kommentator (nicht überprüft) am 16. März 2009 - 14:24.

Auch er haelt die Verschuldung fuer unverantwortlich und traut such keine Prognose zu, wie die Finanzkrise Enden wird.

Eigentlich stehen wir vor

Verfasst von Kommentator (nicht überprüft) am 17. März 2009 - 1:29.

Eigentlich stehen wir vor dem Kollaps, doch keiner will ihn und keiner will die Folgen eines Kollaps. Wir brauchen vertrauen in das System, so Spielen wir einfach Optimismus.

Doch wer sich traut etwas genauer hinzusehen, sieht, dass die Staaten alles machen müssen, um das Finanzsystem zu retten (AIG: Amerikanische Staatsgelder fließen in dreistelligen Milliardenbeträge ins Ausland!). Doch was passiert, wenn den Staaten die Puste ausgeht?

Vergangenheit: Argentinien
Gegenwart: Island
Morgen: ???

Klar, das kann man nicht vorhersehen und will man auch nicht vorhersehen.

Bild von Kladuusch

Jau

Verfasst von Kladuusch am 7. Januar 2010 - 2:58.

+ weitere Neuverschuldung, z.B. 3 Billionen Euro für die Rentenlöcher, die entstanden, weil sich die Versicherungen daran bedienten, bevor sie ans Ausland gingen.
+ Zinsen für alles und jeden und alles.
+ Sonstiges was ich hier nicht sagen möchte
+ Neues

u.u.u.

Ein Hoch auf die künstliche Knappheit, das Fernsehen und die Playstation 3!

Das könnte Sie auch interessieren!