Der kleine Mann muss die Suppe auslöffeln

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vom Diskurs-Projekt: Themenkreis:
Verfasst von Mr. Beispiel am 5. März 2009 - 13:06.

Ich würde mich über Kommentare zu folgender spanischen Realität freuen:

Die Familie Humilde hat sich ein Haus gekauft und zu 100% finanzieren lassen, leider haben Vater und Mutter Humilde ihre Arbeit verloren und konnten ihre Hypothek nicht mehr zahlen. Die Bank hat das Haus gepfändet. Da der aktuelle Wert des Hauses unter dem noch geschuldeten Betrag der Hypothek liegt, muss die Familie weiterhin eine Hypothek zahlen, die der Differenz aus geschätztem Marktwert des Hauses und noch offener Hypothek, besteht.

 

Was denken Sie?

a) Sollte die Bank die Verantwortung des Wertverlustes übernehmen, oder
b) ist es in Ordnung den Wertverlust auf Familie Humilde abzuwälzen.



a)

Verfasst von MiniBlister am 19. März 2009 - 20:46.

aus meiner Sicht hat jedes Geschäft ein Risiko. Wenn es ein Geschäft geben würde ohne ein Riskio sollte mir das einer verraten, dann gehe ich nicht mehr arbeiten. Die Bank trägt das Risiko, dass die Familie die Tilgung nicht mehr vornehmen kann.

Bild von René Mier Christoffersen

c) !!

Verfasst von René Mier Chris... am 8. März 2009 - 23:36.

Vielleicht sollte der Staat dafür sorgen, dass die Familie Humilde in seinen Haus bleiben ? Als Aktionär in dieser Bank würde ich dagegen sein dass ich (und nur wir in dieser Bank) dafür bezahlen sollten. Ist das nicht ein Thema für den Staat ?

In der USA: Ja

Verfasst von Amerikaner (nicht überprüft) am 10. März 2009 - 0:29.

In der USA konnten die Hypothekenhalter, das Haus an die Bank zurückgeben, egal wie die Wertentwicklung des Hauses aussah. Sie mussten nicht persönlich für den Wertverlust haften, sondern dort trägt das Risiko die Bank.

Am Ende hat der Staat dort die Schulden auf sich genommen. In der Hinsicht ist der amerikanische Staat sozialer als der spanische.

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