Drupal Test

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Verfasst von josecruset am 2. März 2009 - 0:02.

 Hallo,

wir haben Drupal einem Test unterzogen, weil wir schauen wollten, ob wir es für unsere Webprojekte einsetzen können. Angehängt das Ergebnis. Wir sind keine Drupal-Experten, kennen uns aber sehr gut mit Software-Entwicklung aus. Ich hatte diesen Test in Auftrag gegeben, weil ich Drupal gerne eingesetzt hätte. Leider wurde es aber von den Programmiern abgelehnt (die Gründe stehen im PDF). Ich würde mich sehr freuen, wenn hier jemand diese Gründe widerlegen könnte.

Viele Grüsse,

José Cruset

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Drupal-Test.pdf86.6 KB

Eine Empfehlung an den Tester

Verfasst von s.Daniel (nicht überprüft) am 13. September 2010 - 11:51.

Wer auf der Suche nach einem neutralen hochwertigen Test ist kann sich bei IBM umschauen: http://www.ibm.com/developerworks/ibm/library/i-osource1/ Leider nicht mehr ganz aktuell und auf Englisch aber auf jeden Fall aufschlussreich. Der "Test" ist eher unqualifiziert so dass ich nicht auf die einzelnen Punkte eingehe. Dem Tester sei hier das Buch Pro Drupal Development empfohlen.

Gegenfrage

Verfasst von Kommentator (nicht überprüft) am 2. März 2009 - 12:46.

Warum müssen wir überhaupt eine spanische Medienagentur mit Drupal "missionieren"?
Vergessen wir dieses "Software-Test" und Schwamm drüber - können wir unsere Zeit nicht sinnvoller verwenden?

there was no access control list to administrate users permissio

Verfasst von Kommentator (nicht überprüft) am 2. März 2009 - 12:35.

Siehe mal unter /admin/user/access nach und streiche dann auch diesen Satz: there was no access control list to administrate users permission

Einige Korrekturen an Ihrem "Testbericht"

Verfasst von ManuelBS (nicht überprüft) am 2. März 2009 - 11:26.

Nach Aufforderung der Drupal Community auf http://www.drupalcenter.de/node/16830 möchte ich nun einige grundlegend falsche Punkt wiederlegen, wer mich ergänzen oder kritisieren möchte darf dies selbstverständlich gerne tun:

- Der Code ist zwar nicht objektorientiert Programmiert, das komplette System baut jedoch auf Hooks auf (sie api.drupal.org), die es erlauben, jede erdenkliche Funktion hinzuzufügen. Wer den Core anpasst verfolgt eine grundlegend falsche Entwicklungsphilosophie. Es ist bei jedem CMS der Fall, dass Upgrades nach Core-Hacks nicht mehr durchzuführen sind. Ich habe bisher einige weitere CMS als Frameworks für verschiedene Projekte verwendet und weder XOOPS noch Joomla haben meiner Meinung nach so ein ausgefeiltes API System wie Drupal
- "There is not any kind of class to help programming": api.drupal.org dokumentiert sehr ausführlich alle Funktionen, die in Drupal enthalten sind und zum erweitern der Standardfunktionen zur Verfügung stehen. Diese Doku hilft in jeder Hinsicht, ebenso wie die aktive Community bei allen Problemen zur Verfügung steht. Es gibt aus eigener Erfahrung nichts, was sich nicht in Drupal realisieren lässt und ich selbst habe einige sehr komplexe und aufgabenspezifische Module für meine internen Projekte geschrieben, wo ich mit anderen CMS schnell an deren Grenzen gestoßen bin.
- Security wird in Drupal keines Falls vernachlässigt und mir ist nicht bekannt, dass es im Core große und kritische Securityprobleme gibt. Was hingegen bei Modulen von Drittanbietern gecoded wird ist eine andere Thematik und dieses Problem ist eben ein allgemeines Problem in der Open Source Welt. Funktionen der Api von Drupal machen es extrem leicht die Sicherheitsmechanismen gegen MySQL-Injection, XSS u.a. zu verwenden. Wer sich der Securityprobleme nicht bewusst ist, kann noch so sichere Funktionen in seinem Framework zur Verfügung haben....wenn diese nicht benutzt werden sind sie wertlos. Auch das ist ein allgemeines Problem und in jeden Bereichen der Webprogrammierung zu finden.
- "no Framework": gerade für die Themeentwicklung (Oberflächenentwicklung) nutzt Drupal einige Frameworks (JQuery und darauf aufbauende Tools wie AHAH etc.). Drupal selbst ist als Framwork sehr gut geeignet, gerade weil es eine sehr durchdachte API zur Modulentwicklung bietet. Ich selbst komme bei meinen Entwicklungsarbeiten mit Drupal immer wieder ins Staunen was alles möglich ist, wenn man Drupal RICHTIG als Framework verwendet und sich mit API BESCHÄFTIGT.
- Mit dem Themesystem lässt sich jedes erdenkliche Template in Drupal umsetzen. Der Core beinhaltet nur Standartemplates für die Darstellung der eigenen Module und selbst dieser Code ist in extra Templatedateien ausgelagert. Diese haben ja gerade die Aufgabe HTML Code zu generieren. Diese Templates lassen sich einfach überschreiben, ja sogar vererben und von einander ableiten. Somit sind Code und Design streng getrennt und es ist niemals möglich, gar ausdrücklich untersagt, den Core für jegliche Funktions- oder Designerweiterungen anzupassen.

Die meisten Module die sich im CSV befinden sind geprüft und unterliegen ständigen Weiterentwicklungen, ich wüsste nicht, woran ersichtlich ist, dass diese Module, die von tausenden von Websites verwendet werden, von "newbies" geschrieben wurden. Natürlich darf man keine ausgereifte Funktion eines Modules erwarten wenn man Betaversionen oder RCs einsetzt.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass solch eine Bewertung nur durch eine sehr oberflächliche Betrachtungsweise entstehen kann. Der Autor hat sich unmöglich mit Drupal und der API beschäftigt. Ein Blick in irgendeine Coredatei gibt keines Falls Aufschluss über die gesamte Funktionalität von Drupal. Wer mit einem anderen CMS oder Framework nach Strukturen in Drupal sucht, die diesem gewohnten Framework gleich kommen und nach dieser Methode seine Bewertung schreibt, kann natürlich auf keinen Fall einen objektiven Bericht abliefern.

Viele Grüße
Manuel

Disqualifiziert sich selbst

Verfasst von Jan.N (nicht überprüft) am 2. März 2009 - 10:41.

Hier disqualifiziert sich der Tester selbst. Nur als Beispiele mal zwei Aspekte, die nichtmal was mit Technik zu tun haben:

  1. Sprachgebrauch
  2. Ausdrucksweise



Sprachgebrauch
Das Englisch ist haarsträubend:

  • Syntax / Grammatik: "I tried to install too some of the as in example Multilingual, a module for Multilanguage platforms."



Ausdrucksweise
Die Ausdrucksweise ist auf dem Niveau eines 10jährigen:

  • "[...] where you can administrate users, [...] and other stuff[...]"
  • "About the modules/extensions [...] the truth is that most of them are written by newbie programmers [...]".



Insgesamt ist das nicht mal auf dem Niveau eines Oberstufen-Schülers, geschweige denn eines seriösen Software-Testers. Hier fehlen die Test-Kriterien, die formale Beschreibung der Vorgehensweise, ...
Gruß
Jan
jn@hz6.de

Bild von Schnittmenge

Wir sollten auf die Punkte eingehen

Verfasst von Schnittmenge am 2. März 2009 - 11:25.

Der Tester hat die geniale Arbeitsweise von Drupal nicht erkannt. Wir sollten die Punkte, die einfach falsch sind sachlich berichtigen, die Syntax halte ich nicht für wichtig.

Wir als Drupaler haben hier jetzt die Möglichkeit potentielle Anwender für uns zu gewinnen:

Ich fange einfach mal mit folgenden Punkt an:

Zitat:
First of all, the code is written straight forward, no classes or objects are built in the core, so if you want to change anything you have to modify the core because you can not make hooks, so from there on you will have problems to update the software.

Drupal:
Hat ein Hooksystem (http://api.drupal.org/api/group/hooks/6) und eine eigene API (http://api.drupal.org/api/file/developer/topics/forms_api.html/5), womit der Core beliebig mit Module erweiterbar ist und weiterhin updatebar ist.

Unqualifiziertes Geschreibsel

Verfasst von Kommentator (nicht überprüft) am 2. März 2009 - 12:44.

"Der Tester"? Das Geschreibsel könnte ein beliebiger Otto-Normal-Anwender erzeugt haben, der seine persönliche Meinung nach einer oberflächlichen Betrachtung darstellt, gewürzt mit einigen Fachausdrücken.

"Software testen" geht anders, ich empfehle dem Autor ein gutes Buch wie z.B. "Lehrbuch der Software-Technik"...

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