Ursprung und Geschichte
Die Psychologie hat eine lange Vergangenheit, aber nur eine kurze Geschichte.
Zur langen Vergangenheit gehören die fundamentalen Fragen aller Zeiten:
- Was ist der Mensch?
- Was ist Bewusstsein?
- Was ist Realität?
- Wie lebe ich glücklich?
- usw.
Die kurze Geschichte begann vor 130 Jahren
als Wilhelm Wundt in Leipzig mit der experimentellen Psychologie startete. Er vertrat die These, dass körperliche Vorgänge, Verhalten und psychische Prozesse durch aufweisbare Ursachen vollkommen festgelegt werden. (Determinismus)
Diese These führte zu Debatten und Aufsplitterung in verschiedenen Disziplinen innerhalb der Psychologie.
Beispiele:
- Der Strukturalismus vertrat die Annahme, dass alle geistigen Erfahrungen durch die Kombination einfacher Ereignisse oder Elemente verstanden werden kann.
- Dagegen ging der Funktionalismus von der Einzigartigkeit eines jeden Individuums aus, das sich nicht durch Testergebnisse gewonnene Zahlen reduzieren lässt.
- Die Dabatten geht weiter. Der technische Fortschritt hat der experimentellen Psychologie wieder Aufwind gegeben. Einige Gehirnforscher behaupten, dass wir keinen Freien Willen haben und provozieren damit andere Sichtweisen.
Heute gilt es als akzeptiert, dass es keine allumfassende Theorie gibt. Die Psychologie hat sich in viele Strömungen und Sichtweisen verästelt. Die wir im nächsten Kapitel vorstellen.
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