Revision von Die Vision einer Gemeinsamen Bewusstseinskultur vom 9. Juni 2009 - 4:23
Die Erde ist ein selbstorganisierendes System. Der Erde ist es egal, ob Menschen hungern oder für immer aussterben. Die Vision der „Gemeinsamen Bewusstseinskultur" schafft einen Weg zu einem Ziel, dass im Interesse 99,99% aller Menschen ist.
1.) Das Ziel der „Gemeinsamen Bewusstseinskultur“, ist es
a) den ideologischen Kampf zu entschärfen,
b) eine pragmatische Leidensreduzierung zu priorisieren und
c) die Schwarmleistungszahl der Weltgemeinschaft zu erhöhen.
=> Auf diese Weise schafft sich die Weltgemeinschaft einen klares, gemeinsames Ziel und kann so Kräfte bündeln.
=> Anstatt auf Symptome einer globalisierenden Welt zu reagieren (Finanzkrise), wird proaktiv das selbstregulierende System entwickelt, das diesen drei Zielen gerecht werden kann.
2.) Schaffung eines Bezugssystems zur Erfolgskontrolle
Für die Punkte a), b) und c) werden im Diskurs messbare Indikatoren gesucht, ermittelt, definiert und eingeführt. Das Geniale ist, dass wir mit diesen Indikatoren ein gemeinsames Bewertungssystem schaffen, das unabhängig von fachspezifischen Bezugssystemen und kulturellen Hintergründen ist. Der Erfolg von Maßnahmen wird so leichter zu überprüfen sein (mittelfristig starten dazu Projekte).
3.) Entwicklung und Verwendung von Kommunikationswerkzeugen
Wie schaffen es tausende von Programmierern, die über die ganze Welt verteilt sind, Anwendungen zu entwickeln, die immer öfter besser sind, als eine vergleichbare kommerzielle Lösung? Faszinierend, nicht wahr?
Consenser.org gibt jedem die Möglichkeit, fachübergreifend Zusammenarbeiten und Diskurse jeder Art, innerhalb eines Kulturbereiches durchzuführen, ohne dass Programmierkenntnisse nötig wären.
Jedoch für eine Gemeinsamen Bewusstseinskultur benötigen wir ein Kommunikationswerkzeug, das sprachliche und kulturelle Barrieren zu überbrücken vermag. Damit ein interkultureller Dialog erfolgreich sein kann, bedürfen wir ein Mindestmaß an gemeinsamer Sprache, gemeinsamen Werten und gemeinsamen Erfahrungen. Wir brauchen eine gemeinsame Schnittmenge.
In der Sprache George Herbert Mead´s würde es so lauten: Eigentlich entstehen die "signifikanten Symbole" aus den sozialen Interaktionen, die Menschen miteinander eingehen. Doch wo es keine Interaktion gibt, gibt es auch keine "signifikanten Symbole". Da sie noch nicht existieren, müssen wir diese "signifikante Symbole" zunächst künstlich erschaffen, damit eine effektive globale Interaktion überhaupt in Gang kommen kann.
In der Sprache Jürgen Habermas´ würde es so lauten: Um die Voraussetzungen für erfolgreiches, globales und kommunikatives Handeln zu erfüllen, bedarf es einer Schnittmenge an gemeinsamen Lebensweltkonzepten und gemeinsamen Hintergrundwissen. Diese Schnittmenge muss erst noch geschaffen werden.
Mit einfachen Worten erklärt
Als Frage formuliert:
Wie muss das Kommunikationswerkzeug "Schnittmenge" gestaltet werden, damit in der Welt
a) der ideologische Kampf entschärft wird,
b) eine pragmatische Leidensreduzierung priorisiert wird und
c) die Schwarmleistungszahl der Weltgemeinschaft erhöht wird?
Die Entwicklung diese Kommunikationswerkzeug "Schnittmenge" wird auf Consenser.org durchgeführt.
*Bewusstseinskultur:
Den Arbeitsbegriff von einer „Bewusstseinskultur“ hat Thomas Metzinger eingeführt (http://www.jp.philo.at/texte/MetzingerT1.pdf) . Er verband damit die Zielvorstellung, die neuen Erkenntnisse und Handlungsmöglichkeiten der Forscher in eine kulturelle Evolution rechtzeitig einzubetten.
